Archiv für den Monat: Januar 2015

3 Baumaterialien der Zukunft – Wie der Bauboom genutzt werden kann

Der weltweite Bauboom hält unverändert an. Nicht nur in deutschen Großstädten, auch in den schnell wachsenden Metropolen gerade der Schwellen- und Entwicklungsländer wird mehr gebaut denn je. Oft wird dort jedoch ohne jegliche Planungsverfahren gebaut, die Städte wachsen informell, was große Probleme in Bezug auf die Abfallbeseitigung, die Wasserversorgung und das Abwassermanagement mit sich bringt.

Die Bundesregierung beteiligt sich an dem internationalen Forschungsprojekt „Rapid Planning – nachhaltiges Infrastruktur-, Umwelt- und Ressourcenmanagement für hochdynamische Metropolregionen“, das in den Beispielstädten Kigali in Ruanda, Da Nang in Vietnam und Assiut in Ägypten anhand praktischer Erfahrungen schnell umsetzbare, praktikable Lösungen in den Bereichen Energie, Wasser und Abwasser, Abfallbeseitigung und urbane Landwirtschaft erarbeitet. Dazu werden auch Erfahrungen aus der deutschen Referenzstadt Frankfurt am Main mit eingebunden, die unter anderem ausgewählt wurde, da sie es sich zur Aufgabe gemacht hat, als moderner Finanz- und Wirtschaftsstandort und als europäisches Handelszentrum das Ziel „100 Prozent Klimaschutz bis zum Jahr 2050“ zu erreichen.

Neue Möglichkeiten

Der anhaltende Bauboom bietet jedoch auch viele Möglichkeiten, altbekannte Wege zu verlassen und sich auf neue Materialien einzulassen, die gerade in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit viel Potential versprechen. Insbesondere der Anteil an Heizenergie, der in Deutschland 70 – 90 % des gesamten Energieverbrauchs ausmacht, kann durch den Einsatz neuer Baumaterialien signifikant gesenkt werden. So würde der Einsatz neuer Baumaterialien in hohem Maße dazu beitragen, die Umwelt zu entlasten. Baustoffe, die noch besser dämmen und damit viel Heizenergie sparen oder aber Gebäude, deren Baumaterialien das Haus zu seinem eigenständigen Energieträger lassen werden und neben den Heizkosten auch noch Strom sparen, sind geeignet, die gesamte Baubranche zu revolutionieren. Selbstverständlich kann man heute bereits Solarpanel auf seinem Dach anbringen, allerdings werden dafür nur Standardmodule angeboten und maßgeschneiderte Solarmodule müssen in Handarbeit angefertigt werden und sind sehr teuer. Das möchte das EU-Projekt „Smart-Flex“ ändern. Das ambitionierte Projekt möchte den weltweiten Bauboom nutzen und es möglich machen, dass Architekten in Zukunft mithilfe einer Software per Mausklick Solarmodule designen können, die nicht nur auf das Dach, sondern auch auf die gesamte Fassade eines Gebäudes montiert werden können. So sollen in Form und Farbe perfekt zum Gebäude passende Modul-Elemente entworfen und direkt an die Produktionslinie übermittelt werden können, um das gesamte Gebäude zur Stromerzeugung nutzen zu können.
Im litauischen Klaipeda wird derzeit auf der etwa 200 Quadratmeter großen Fläche eines Testgebäudes geprüft, welche Solarelemente und welches Montagesystem sich für das ehrgeizige Projekt am besten eignet. Am Ende der Forschung soll eine einfach zu installierende Plug & Play Lösung stehen, mit der die Möglichkeiten der gebäudeintegrierten Photovoltaik voll ausgeschöpft werden können.

Stromerzeugender Beton

Einen anderen Weg gehen Forscher der Universität Kassel, die einen Beton entwickelt haben, der ähnlich wie ein Solarmodul Strom aus Sonnenlicht gewinnen kann. Dieser Dyscrete genannte Baustoff ist ein leitfähiger Beton, der mit einer Farbstoffsolarzelle, auch Grätzelzelle genannt, beschichtet ist. Diese Grätzelzelle besteht unter anderem aus einer organischen Flüssigkeit, die ähnlich wie das Chlorophyll einer Pflanze das Sonnenlicht absorbiert.
Ein Vorteil gegenüber herkömmlichen Solarzellen sind die geringen Kosten, die Materialien sind günstig und einfach zu beschaffen und zudem umweltfreundlich und biologisch abbaubar. Anfangs arbeiteten die Forscher sogar mit Johannisbeersaft, inzwischen werden jedoch andere organische Flüssigkeiten genutzt. Der Preis einer Grätzelzelle liegt weit unter dem einer Silizium Photovoltaikzelle und ein weiterer Vorteil ist, dass die Grätzelzelle auch schon bei relativ wenig Licht zuverlässig Strom erzeugt. Ziel der Kasseler Forscher ist es, ein Material zu entwickeln, das im Baugewerbe für Fassadenelemente oder Fertigteile im Hochbau eingesetzt werden kann und gleichzeitig als Solarelement dient und so einen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung leistet. Mit diesen neuen Baustoffen und einer umfassenden Nutzung aller Möglichkeiten, die die Photovoltaik mit sich bringt, kann der Bauboom dazu beitragen, dass das Haus der Zukunft zum eigenständigen Energieträger wird und sich nachhaltig und dezentral selbst mit umweltschonender Energie versorgt.

Isolierendes Glas – ein Baumaterial der Zukunft

Ein weiterer umweltverträglicher und nachhaltiger Baustoff, der seinen Siegeszug im Bauboom bereits angetreten hat, ist an sich keineswegs neu. Vor allem in den Großstädten, so zum Beispiel in der Hamburger Hafencity ist er überall zu sehen oder auch vielfach eben nicht zu sehen: die Rede ist natürlich von Glas.
Nicht nur steht Glas für Transparenz und Offenheit und sorgt für weite, licht- und sonnendurchflutete Räume, womit es der modernen, ästhetischen Optik heutiger Großstädte entspricht, das heute produzierte Glas hat auch überaus hohe Wärmedämmwerte, die die Werte älterer Steinmauern um ein Vielfaches übertreffen. Am besten zur Wärmedämmung geeignet ist eine Dreifachverglasung, hauchdünne, aufgedampfte Silberschichten sorgen außerdem dafür, dass die Räume sich durch die Sonneneinstrahlung nicht aufheizen und im Winter keine Wärme verloren geht. Mittels in das Glas integrierter Flüssigkeitskristalle ist es auch möglich, das Glas bei Bedarf zu verdunkeln und einen Jalousie-Effekt zu erzeugen. Auch um die Reinigung und die Sicherheit braucht man sich heute keine Gedanken mehr zu machen. Längst gibt es speziell beschichtetes Glas, an dem sich keine Schmutzpartikel festsetzen können, es ist also quasi selbstreinigend. Und Konstruktionen wie der Skywalk, die gläserne Aussichtsplattform, die in 1200 Meter Höhe über dem Colorado River 20 Meter weit in den Grand Canyon hinein ragt, beweisen, dass man auch in Sachen Sicherheit  bei heutigen Glasbauten keine Bedenken haben muss. Das verwendete Glas stammt übrigens von dem deutschen Hersteller Saint-Gobain und hält einer Belastung von 750 Kilogramm pro Quadratmeter stand. Auch in der Baustatik macht Glas traditionellen Materialien wie Stahl und Beton inzwischen Konkurenz, ein bereits im Jahr 2011 vom Deutschen Institut für Bautechnik zugelassenes spezielles Verbundsicherheitsglas wird inzwischen in der Baustatik eingesetzt und hat gegenüber Stahl und Beton den Vorteil, dass es bei sehr geringem Gewicht eine sehr hohe Sicherheit bietet. Ein weiterer und oft entscheidender Faktor, der für die Verwendung von Glas als Baumaterial spricht, ist der Preis. Bei seinen energetisch besseren Eigenschaften und seiner ästhetischen Optik ist es trotzdem um etwa ein Drittel günstiger als eine herkömmliche Klinkerfassade.
Gerade in Zeiten schwindender Rohstoffe, steigender Umweltbelastung und immer höherem Energieverbrauch ist es wichtig, auf umweltschonende und nachhaltige Baumaterialien zu setzen. Der Bauboom bietet eine gute Gelegenheit, durch den Einsatz neuer, umweltfreundlicher Baumaterialien und die umfassende Nutzung der Möglichkeiten der Photovoltaik einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten. Diese Chance darf man sich nicht entgehen lassen, vielmehr sollte man mit Blick auf die Zukunft neue Wege beschreiten.

Barrierefreiheit – Mit Vorausblick ins Eigenheim

In jungen Jahren tat es die schicke Stadtwohnung, die nah am Puls der Zeit lag. Freunde, Partys und die Uni waren fußläufig erreichbar. Später kam die etwas gediegenere Wohnung, in der Nähe zur Arbeit und dennoch in der Natur gelegen. Doch irgendwann wird der Drang zum Eigenheim größer. Manche erfüllen sich diesen Traum früher, andere wiederum erst im fortgeschrittenen Alter. Da wir alle nicht jünger werden ist es sinnvoll, schon beim Hauskauf oder dem Hausbau auf einige Faktoren zu achten, die im Alter zunehmend wichtig werden.

Was gilt es zu beachten?

Geregelt sind die Bestimmungen der Barrierefreiheit nach DIN 18040. Natürlich lässt sich fast jedes Objekt im Nachhinein barrierefrei umbauen. Dennoch ist es sinnvoll, einige größere Baustellen gleich im Vorfeld zu dezimieren. So reduzieren Sie im Nachhinein unnötige Mehrkosten und Umbaumaßnahmen. Schließlich möchten Sie in Ihrem neuen Heim alt werden, oder etwa nicht?
Fangen wir mit den Türen an. Diese sind bestenfalls breiter gebaut und einfach zu öffnen und zu schließen. Drehknäufe sind eher unvorteilhaft, u-förmige Griffe eignen sich hingegen hervorragend. Auch den Türschwellen geht es an den Kragen – lassen sich diese nicht ganz vermeiden, so sollten sie nicht höher als 2cm sein. So können Sie diese mit einem Rollstuhl ggf. leicht passieren und sie bieten ebenso keine Stolperfalle.

Das barrierefreie Badezimmer

Haben Sie mehrere Badezimmer, so reicht es aus, nur ein Badezimmer von vorne herein barrierefrei zu gestalten. Vorzugsweise liegt dieses Bad im Erdgeschoss. Die WC-Türe muss nach außen hin geöffnet werden können. Kommt es zu einem Sturz, kann der Helfer die Türe öffnen, ohne dass diese durch die gestürzte Person blockiert wird. Ebenso sollte die Türe auch von außen zu entriegeln sein. Genügend Bewegungsfläche ist außerdem von Vorteil. Es wird, für jeden Raum im Haus, geraten, eine Mindestfläche von 120cm x 120cm, für Rollstuhlfahrer sogar 150cm x 150cm, einzuhalten.
Die Badarmaturen sind als Einhebel- oder berührungslose Armaturen anzubringen. Ein anstrengendes Drehen, um das Wasser zum Laufen zu bringen, entfällt. Wird die Dusche ebenerdig gebaut, so bietet sie keine Stufen, die sich später als Stolperfalle oder Rollstuhlhindernis entpuppen können. Eine ausklappbare Sitzmöglichkeit dient in der Dusche ebenso als sehr nützliches Mobiliar. Übrigens: Barrierefreie Duschen machen Ihre Wohnung alles andere als „alt“ – einige moderne Duschen bieten Ebenerdigkeit, die sich im schicken Design präsentiert.

Wohn- und Schlafräume – so sind Sie auf der sicheren Seite

Die Mindestbewegungsfläche, die Sie oben schon kennengelernt haben, empfiehlt sich auch hier. Generell ist es wichtig, vor einzelnen Möbelstücken einen gewissen Platz zu wahren. 90cm – 150cm haben sich als dienlich herausgestellt. Einen Lichtschalter in Nähe des Bettes zu haben, ist in jedem Alter wünschenswert – im fortgeschrittenen Alter jedoch unabdingbar. Sollte die Glühbirne im Nachtlicht kaputt gehen, so müssen Sie nicht lange im Dunkeln stehen oder gar im Dunkeln durch den Raum laufen.
Generell kann ein Haus sehr weitläufig sein. Noch ist dies ein schöner Zustand, mit zunehmenden Alter jedoch eine Hürde. Manche Räume liegen im oberen Geschoss. Wenn die Beine nicht mehr richtig mitmachen, empfiehlt es sich, einen Treppenlift einbauen zu lassen. Mit diesem können Sie problemlos in den Keller oder in andere Etagen fahren. So erlangen Sie ein Stück Bewegungsfreiheit zurück. Das Thema Treppen-, Plattform- und Außenlifte ist dabei eines, das viele Fragen aufwirft. Auf www.treppenlift-ratgeber.de finden Sie sämtliche Informationen rund um Zuschüsse, Technik und Alternativen.

Küchen und Flur – mit kleinen Kniffen barrierefrei

Achten Sie auch im Flur auf eine ausreichende Bewegungsfläche. Dieser Raum sollte mit einem Rollstuhl, oder mit Gehhilfen, problemlos passierbar sein. Die Flurbreite darf 120cm nicht unterbieten. Die Regel zur Mindestbewegungsfläche findet auch hier Anwendung. Sorgen Sie außerdem für ausreichende Helligkeit.
Die Küche ist ein Ort, in dem sich Hobbyköche gerne aufhalten. Hier zaubern wir allerlei kulinarische Leckereien. Auch hier ist eine ausreichende Beleuchtung der Arbeitsfläche maßgeblich für ein sicheres Arbeiten. Wenn Sie jetzt schon fürs Alter vorsorgen möchten, dann stellen Sie sicher, dass die Küchenschränke später in einer geringeren Höhe angebracht werden können. Glasfronten erlauben einen Blick auf den Schrankinhalt. Somit entfällt unnötiges und im Alter oft anstrengendes Öffnen und Schließen.
In einer vollständig barrierefreien Wohnung sollte es zudem auch möglich sein, im Rollstuhl oder sitzend zu Kochen, da vielen älteren Menschen ein langes Stehen unmöglich ist.

Der Hauseingang – keine unüberwindbare Höhe mehr

Im besten Fall ist Ihr Eingang zum Haus ebenerdig. Trifft dies nicht zu, so empfiehlt sich in aller Regel ein Geländer für die Treppenstufen anzubringen. Dieser Handlauf muss in einer Höhe von 85- 90cm angebracht werden und noch mindestens 30cm am Treppenpodest waagerecht weiterlaufen. Benötigen Sie später eine Rampe, so darf deren Neigung höchstens 6% betragen.

20 außergewöhnliche Hotels zum Träumen

Urlaub, das ist die schönste Zeit des Jahres und die Vorfreude hält sich kaum in Grenzen. Mittlerweile laufen die Telefonleitungen von Reisebüros heiß und ein jeder tippt sich die Finger wund auf der Suche nach einem neuen Urlaubsort im Internet. Lassen Sie sich von unseren Top 20, der außergöhnlichsten Hotels der Welt inspirieren. Vielleicht ist ja eines für Sie dabei.
Gönnen Sie sich doch also mal etwas ganz Besonderes, ein Erlebnis, dass Sie garantiert nicht vergessen werden und machen Sie Urlaub abseits der Bettenburgen und Ferienhaussiedlungen, abseits der Norm und des Alltags. Übernachten Sie doch einfach mal in einem Weinfass. Oder im Cockpit einer Boeing 747. Oder wollten sie schon immer mal ein Gefängnis von innen sehen, Indoor-Camping mitten in der Großstadt machen oder in einem wasserspeienden Vulkankegel im südamerikanischen Regenwald logieren? Oder noch verrückter, Urlaub in einem Darm machen, im Iglu wohnen oder in einer Steinhöhle leben wie Fred Feuerstein?
Wir stellen Ihnen die 20 außergewöhnlichsten Hotels der Welt vor – zum Träumen, zum Urlaub machen und zum nie wieder vergessen, wenn Sie einmal da waren.

Geschichte zum Anfassen gibt es im Ostel Hostel in Berlin Friedrichshain. In dem DDR-Design Hotel in einem original Plattenbau machen Sie eine Zeitreise in die DDR der 1970er und 1980er Jahre. Jeder Raum ist in einem anderen, original DDR Design gestaltet, DDR Möbel wie die Schrankwand „Karat“und Accessoires aus vergangenenen Jahrzehnten sorgen für ein authentisches Ambiente und einen unvergesslichen Aufenthalt  in der Vergangenheit. Zentral am Ostbahnhof gelegen, wurde das Ostel Hostel im Jahr 2010 vom Max City-Guide zu einem der besten Hostels in Berlin gewählt und bietet Einzel- und Doppelzimmer sowie eine Ferienwohnung…alles Original DDR, versteht sich!

19. Cas Anus

In einem Darm übernachten? Das klingt auf den Blick nicht sehr verheißungsvoll. In der Skulptur „Cas Anus“ des holländischen Künstlers Joep Van Lieshout kann man genau das tun. Das einem Dam nachempfundene Kunstwerk steht in der Nähe von Antwerpen auf einer kleinen Insel und bietet Platz für zwei Erwachsene. Sie finden hier ein Doppelbett, eine Heizung, eine Dusche und…Ruhe! Wer also schon immer einen ungewöhnlichen Platz abseits der Zivilisation gesucht hat, der ist hier genau richtig.

18. Malmaison Oxford

Genau das Richtige für Gruselfans ist das Malmaison in Oxford. Das ehemalige Gefängnis in einer mittelalterlichen Burg liegt mitten in einem von Oxfords ältesten und trendigsten Stadtviertel. 95 Einzel- und Doppelzimmer bieten einen Luxus, der in diesen Mauern nicht immer zu finden war. Die ehemals eher spartanisch eingerichteten Zellen haben sich in Luxusräume mit bequemen Betten, stimmungsvollem Licht, super schnellem WiFi Internet, digitalem TV Empfang und Bad mit Dusche und WC verwandelt. Eine gemütliche Brasserie und die stylische, neon-beleuchtete MalBar laden zu exzellentem Essen und Trinken ein. Und wer weiß, vielleicht treffen Sie ja sogar einen Geist?

17. Hotel Arctic

Sie mögen es gern etwas kälter? Dann sind Sie im Hotel Arctic in Grönland genau richtig! Kalt ist es natürlich nur draußen, denn die behaglichen Aluminium Iglus, die den klassischen Eskimo Iglus nachempfunden sind und Platz für zwei Personen bieten, sind natürlich beheizbar. Hier können Sie von Mai bis Oktober direkt am Rand des Fjords die spektakuläre arktische Landschaft bewundern und den Eisbergen zuschauen, wie sie langsam in der Diskobucht vorbei treiben. Die Iglus sind mit Telefon, TV und einer kleinen Teeküche sowie mit einer Dusche ausgestattet. Dieses besondere Erlebnis kann nur noch von einem Aufenthalt in einem richtigen Iglu getoppt werden.

16. Das andere Haus VIII

Schon zu DDR Zeiten wurde „Das andere Haus VIII“ ironisch „das Seehotel“ genannt. 1879 als „Arresthaus für männliche Corrigenden“ erbaut, diente das inzwischen unter Denkmalschutz stehende Gebäude in Berlin Rummelsburg zu DDR Zeiten als Krankenstation für das Gefängnis Rummelsburg. Damals galt eine Übernachtung in dem Gebäude wahrscheinlich als eher weniger wünschenswert, doch das hat sich grundlegend geändert. Die fünf ehemaligen Zellen wurden aufwändig restauriert und bieten Platz für ein oder zwei Erwachsene, in einer Doppelzelle gibt es ein zusätzliches Kinderbett. Drei der Zellen haben Blick auf das Wasser und alle Zellen verfügen über ein eigenes hochwertiges Bad mit Dusche und WC. Und das Beste an der Sache? Sie bekommen einen Schlüssel und können kommen und gehen wie Sie wollen und das in einem Gefängnis.

15. Eishotel Schweden

Wem der Iglu noch nicht kalt genug war, der sollte ins Eishotel im schwedischen Jukkasjärvi einchecken. Bei Temperaturen um -5° Celsius übernachten Sie hier in aus Eis gehauenen Räumen und auch die Einrichtung besteht hier aus Eis. Von simplen, eckigen Zimmern mit einem einfachen Bett über komfortable Räume mit einer kompletten Raumausstattung aus Eis bis hin zu den von Hand gestalteten Kunst-Suiten, die von handverlesenen Künstlern aus aller Welt gestaltet werden, finden Sie hier eine große Auswahl beeindruckender Übernachtungsmöglichkeiten. Besondere Highlights sind der Nordlicht Raum, in dem Lichteffekte, die der Aurora Borealis nachempfunden sind, an der Decke tanzen und die Deluxe Suite mit ihren atemberaubenden Eisskulpturen und Eisschnitzereien.

14. Jumbostay

Ebenfalls in Schweden befindet sich das Jumbostay, ein Hotel in einer ausgedienten Boeing 747. Es befindet sich am Eingang des Stockholmer Flughafen Arlanda, wo es mit seinen Glsvorbauten eine markante Landmarke bildet. Das im Stil eines Budget-Hostels gehaltene Jumbostay mit 27 individuell gestalteten Zimmern ist es sicherlich eins der ungewöhnlichsten Hotels der Welt. Die Zimmer bieten Platz für ein bis drei Personen und es gibt ein Vier-Bett Zimmer. Einige Zimmer haben ein eigenes kleines Bad mit Dusche und WC, für die anderen Räume gibt es gemeinschaftlich genutzte Sanitäranlagen. Die Luxus Suite des Jumbostay befindet sich im Cockpit der Maschine mit Panoramblick über den Flughafen. Für einen Flugzeug-Enthusiasten kann es wohl kaum ein aufregenderes Hotelzimmer geben.

13.Treehotel

Es scheint, als hätten die Schweden eine besondere Vorliebe für außergewöhnliche Hotels, denn auch das Treehotel befindet sich in Schweden, in einem kleinen Dorf im Nordosten des Landes etwa 100 Kilometer vom Flughafen Lulea entfernt. Wer als Kind gerne in Bumhäusern gespielt hat, den Wald und die Natur liebt, der ist im Treehotel genau richtig. Sieben verschiedene Treerooms warten im Treehotel auf die Besucher. Einer von ihnen ist das Birds Nest. Von außen gleicht er einem gigantischen Vogelnest, das sich trotz seiner Größe optimal in die Umgebung einfügt. Der Innenraum mit der runden Grundfläche bietet mit einem Doppelbett und zwei Etagenbetten Platz für zwei Erwachsene und zwei Kinder. Außerdem gibt es einen Wohnbereich und ein kleines Bad. Hier findet Urlaub ganz im Einklang mit der Natur statt.

12. Hüttenpalast

Camping mitten in Berlin, in Neukölln, Sommers wie Winters? Das geht! In dem wohl ungewöhnlichsten Hotel Berlins wird Indoor-Camping vom Feinsten angeboten. Hier können Sie in verschiedenen alten Kult-Campingwagen mit Namen wie Herzensbrecher, Schwalbennest oder Friedel, die ebenso kunstvoll wie liebevoll restauriert und zu Hotelzimmern umfunktioniert wurden, oder in einer ökologisch gestalteten Holzhütte eine oder mehrere Nächte verbringen. Der Clou dabei: die Wohnwagen und die Hütten stehen in zwei großen, alten Fabrikhallen, die gleichzeitig als Aufenthaltsraum für das Hotel dienen. In den Hallen gibt es kostenloses Wlan und wie auf jedem guten Campingplatz gibt es einen -geschlechtergetrennten- Sanitärbereich mit Toiletten und Duschen.

11. Gothic Temple

Aber auch England hat in Punkto außergewöhnliche Hotels einiges zu bieten. Der „Gothic Temple“ in Stowe, Buckinghamshire, erbaut im Jahr 1741, liegt inmitten eines der bekanntesten Landschaftgärten der Welt. Die Stowe Landscape Gardens wurden im 18. Jahrhundert gestaltet, der „Gothic Temple“ ist nur eins von 40 Gebäuden und Monumenten, die sich in der rund 26 Hektar großen Gartenanlage befinden. Mit seinen runden Grundrissen und der eindrucksvollen Wendeltreppe bietet der „Gothic Temple“ auf 2 Etagen Platz für vier Personen. Es gibt 2 Schlafräume mit je einem Doppelbett, ein Wohnzimmer, ein Bad und eine Küche. Inmitten dieser historischen Landschaft in absoluter Alleinlage das Spiel des sich verändernden Tageslichts auf den Monumenten zu beobachten, ist ein unvergleichliches Erlebnis der besonderen Art.

10. Martello Tower

Auf den Klippen über der Bucht von Dublin etwa eine Stunde von der irischen Metropole entfernt, liegt der Martello Tower Sutton, ein Wachturm aus dem Jahr 1804. Hier findet man Luxus, Ruhe und herrliche Natur. Der mächtige Turm mit seinen zwei bis vier Meter dicken, massiven Steinwänden bietet auf 2 Etagen Platz für vier Personen. In der oberen Etage befindet sich der Wohnbereich, in dem die naturbelassenen Steinwände eine unvergleichliche Atmosphäre erzeugen. Die Dachterasse bietet ein spektakulären Blick auf das Meer und auf das nahe gelegene Dublin. Über eine enge Steinreppe gelangt man hinunter in die erste Etage mit der Küche, dem Bad und den beiden Schlafräumen. Einen Aufenthalt in diesem einzigartigen Objekt wird man sicherlich nie vergessen.

9. Old Station Hotel

Nach denFlugzeugenthusiasten kommen nun auch die Liebhaber alter Eisenbahnen auf ihre Kosten. In der ehemaligen Petwort Railway Station, erbaut im Jahre 1892, kann man entweder im alten Bahnhofgebäude oder in einem der vier liebevoll restaurierten Pullmann Wagen übernachten. Pullmann, das weiß jeder Eisenbahnliebhaber, steht für Luxus pur. Und Luxus gibt es in den Wagons zur Genüge. Großzügige Schlafzimmer mit angrenzendem Vollbad sorgen für alle Annehmlichkeiten, die geschmackvolle und originalgetreue  Einrichtung der Wagons entführt Sie in die Vergangenheit in die Zeit des britischen Kolonialismus. Ein absolutes Muss für Eisenbahnfans und Liebhaber ausgefallener Hotels.

8. Le Cheval de Troie

In Belgien befindet sich ein sehr ungewöhnliches Hotel in Form einer trojanischen…Kuh. Der Sage von trojanischen Pferd nachempfunden, konstruierte der Hotelbesitzer und Architekt Noel eine hölzerne Kuh, in der die Hotelgäste übernachten können. Kunstvolles, liebevoll in Szene gesetztes Holzinterieur macht dieses Hotelzimmer zu einem wahren Erlebnis. Die trojanische Kuh ist übrigens Teil eines kompletten Themenhotels in der Nähe des verträumten Städtchens Durbuy, dessen Motto lautet: „Alles was du dir vorstellen kannst, ist real.“. Neben dem Trojanischen Pferd gibt es hier noch ein Weltraumzimmer, ein Trollzimmer und eine Mondlandschaft. Auch eine echte Meerjungfrau gibt es, sie wohnt im Yachtzimmer in einem Pool und leistet Ihnen gerne Gesellschaft.

 

7. Torre Prendiparte

Wollten Sie schon immer mal leben wie Rapunzel? In diesem mittelalterlichen Turm in Italien ist das möglich…Einst gab es etwa 100 dieser Türme im Zentrum der italienischen Universitätsstadt Bologna, heute stehen nur noch wenige von ihnen. Und in einem davon finden Sie einen exklusiven Zufluchtsort, an dem Sie  wie in einem Bed & Breakfast Hotel verweilen können, an dem aber auch Cocktail Partys, Gala Diners, Lesungen oder kleine Harfen-Konzerte organisiert werden können. Dieser Ort ist perfekt für Hochzeiten, Verlobungsfeiern, Jahrestage und andere romantische Gelegenheiten geeignet. Die ersten drei Stockwerke des Turms bilden die Suite, geschmackvoll eingerichtet im Stil des 19. Jahrhunderts, in der bis zu vier Personen Platz finden.

6. Kasbah Du Toubkal

Einen unvergesslichen Aufenthalt bietet das malerische Kloster mitten im marokkanischen Gebirge, dass mit seiner spektakulären Ausicht besticht. Die Architektur des alten Klosters und die üppigen Gärten mit den großen Terrassen garantieren eine ganz besondere Atmosphäre. Das Hotel Kasbah du Toubkal ist nur etwa 60 Kilometer von Marrakesh entfernt und gehört zu den besten Hotels des marrokanischen Hohen Atlas Gebirges. Genau unterhalb des Jbel Toubkal, mit 4167 Metern der höchste Berg Nord-Afrikas, steht es inmitten des Toubkal National Parks. Es befindet sich auf einem Hügel etwa 100 Meter über der Rezeption in Imlil. Das Kloster ist nur durch einen etwa 15 minütigen Fußmarsch zu erreichen, das Gepäck wird dabei von Mulis getragen.

5. Kagga Kamma

Im Kagga Kamma Nature Reserve in Südafrika, nicht allzu weit von Pretoria entfernt, können Sie wie Fred Feuerstein in Steinhöhlen nächtigen, allerdings wesentlich komfortabler als in der Steinzeit. Zehn Höhlen stehen hier zur Verfügung, die direkt in den Sandstein der Felsformationen gehauen wurden. Die Höhlen sind mit großen Fenstern ausgestattet und passen sich perfekt an ihre Umgebung an. Jede Höhle hat eine eigene Terrasse und ist mit einem bequemen Doppelbett und einem kleinen Bad eingerichtet.  In den Wintermonaten können die Steinhöhlen beheizt werden. Frühstück und Mittagessen werden im Restaurant der Lodge angeboten und abends kann mn auf der eigenen Terrasse unter einem spektakulären Sternenhimmel dinieren. Hier werden Sie garantiert unvergessliche Nächte verbringen.

4. Dog Bark Park Inn

Sind Sie schon auf den Hund gekommen? In diesem Bed & Breakfast Hotel im Westen der USA lässt sich das nicht vermeiden, denn im Dog Bark Park Inn haben die Hotelräume die Form gigantischer Hunde. Der Eigentümer ist ein Kettensägen-Künstler, der gemeinsam mit seiner Frau geschnitzte und gesägte Hundeskulpturen herstellt und verkauft und auch die Hotelräume selbst entworfen und gebaut hat. Im Inneren eines Hundes finden 4 Personen Platz, es gibt ein Vollbad, eine kleine Küchenecke mit Mikrowelle und Kaffeemaschine, kein Telefon oder TV, aber dafür eine Menge Bücher, Spiele und und Puzzles. Das perfekte Hotel für Hundeliebhaber, denn seine wohlerzogenen Vierbeiner darf man selbstverständlich auch mitbringen. Das ist ein wahrlich hundefreundliches Hotel.

3. EcoCamp Patagonien

So geht Öko-Tourismus: in ökologisch errichteten Kuppelbauten, die zwischen 10 und knapp 40 Quadratmeter groß sind, können Sie bequeme Nächte verbringen, während Sie tagsüber Land und Leute kennenlernen. Im Ecoccamp werden ausschließlich lokale Produkte verarbeitet und die Belegschaft besteht aus Einheimischen aus der Region. Nachhaltigkeit, soziales Engagement und die Bewahrung der patagonischen Kultur werden hier ganz groß geschrieben. Die 10 Quadatmeter großen Standard Domes bieten Platz für zwei Personen, Alleinreisende teilen sich aus Nachhaltigkeitsgründen den Dome mit einer gleichgeschlechtlichen Person. Die fast viermal so großen Suite Dome Lofts haben 2 Stockwerke, bieten Platz für vier Personen und sind ideal für Freunde oder Familien. Umweltschonender, ökologischer Tourismus vom Feinsten, hier macht man mit gutem Gewissen Urlaub.

2. Reserva Biológica Huilo Huilo

Dieses märchenhafte Hotel befindet sich im Regenwald Südamerikas, genauer gesagt in Chile. Die Montana Magica Lodge liegt tief im Regenwald in einen Unesco Naturreservat. Das Gebäude ist einem Vulkan nachempfunden, statt Feuer fließen jedoch kleine Wasserfälle die Seiten hinunter und versorgen das üppige Grün, dass sich auf dem gesamten Gebäude festgesetzt hat, mit der notwendigen Nahrung. 13 Zimmer gibt es in diesem magisch anmutenden Hotel, das von innen den Anschein eines lebendigen Regenwaldes macht. Großzügige Fensterfronten, die den Blick auf den Regenwald freigeben und viel Holz im Interieur erzeugen eine unvergleichliche Atmosphäre. Um das Hotel zu betreten sollten Sie übrigens schwindelfrei sein, der einzige Weg führt über eine freischwingende Hängebrücke.

1. Weinfass

Für manche, sicherlich auch für Gerard Depardieux, geht hier ein Traum in Erfüllung: Schlafen in einem Weinfass. Dieses einzigartige und unvergessliche Erlebnis wartet im Schwarzwald auf Sie. Eine „Weinfass-Wohneinheit“ besteht jeweils aus einem Schlaffass und einem Wohn- und WCfass. Insgesamt acht dieser Übernachtungsgelegenheiten gibt es auf von einander abgegrenzten Flächen auf dem Bauernhof bei Sasbachwalden. 8000 Liter oder zwei Personen fassen die großen Fässer, die liebvoll zu Wohn- und Schlafräumen ausgebaut wurden. Durch die großen Fenster erleben Sie Natur pur und atemberaubende Sonnenuntergänge, am besten genießen Sie die schönen Stunden bei einem guten Glas Wein.

So verkaufen Sie Ihr Haus in drei Monaten

Der Verkauf einer Wohnimmobilie sollte nicht mehr als drei Monate dauern, wenn man einen angemessenen Preis erzielen möchte. Als Faustregel kann man sagen, je schneller eine Immobile verkauft wird, umso besser ist der Kaufpreis, den man erzielen kann. Denn auch die potentiellen Käufer beobachten den Immobilienmarkt genau und oft über einen recht langen Zeitraum hinweg, bis sie ihre Traumimmobilie gefunden haben und ein vermeintlicher Ladenhüter, der seit Monaten angeboten wird, macht keinen guten Eindruck. Dabei kann mit dem Haus sogar alles in Ordnung sein jedoch ist es oft einfach nur nicht richtig am Markt platziert und verkauft sich deshalb nicht. Häuser werden im Schnitt innerhalb von 5 Monaten in Deutschland verkauft. Mit diesen fünf einfachen Tipps, wissen Sie wie Sie Ihr Haus in nur drei Monaten zum optimalen Preis verkaufen können.

Tipp Nr.1: Die Marktanalyse

Unser erster Tipp ist zugleich auch einer der wichtigsten: Finden Sie den passenden Preis für Ihr Haus. Verkaufen Sie zu günstig, verkaufen Sie vielleicht zu schnell, verlieren aber dabei Geld. Vielleicht verkaufen Sie aber auch gar nicht, weil der niedrige Preis dem Interessenten suggeriert, dass mit dem Haus etwas nicht stimmt und er deswegen lieber ganz die Finger davon lässt. Setzen Sie den Preis dagegen zu hoch an, verschrecken Sie viele potentielle Käufer. Auch wenn das Haus für Sie persönlich einen höheren ideellen Wert hat, muss der perfekte Verkaufspreis ganz sachlich und nüchtern an die Marktlage angepasst sein. Und die kennen auch die potentiellen Käufer ganz genau, denn meist sind sie schon seit einer Weile auf der Suche nach der richtigen Immobilie und kennen die Preise für vergleichbare Objekte in der Region. Um den optimalen Verkaufspreis für Ihr Haus herauszufinden, müssen Sie dessen Marktwert bestimmen.
Der Marktwert oder auch Verkehrswert ist der Preis, der für eine Immobilie unter Berücksichtigung aller Faktoren am Tag der Bestimmung des Marktwertes sicher erzielt werden könnte. Dazu wird die angebotene Immobilie im Rahmen einer Objektbesichtigung hinsichtlich der Größe, des Baujahrs und des Zustands mit anderen Immobilien verglichen, aber auch die Lage spielt eine große Rolle. Mit Hilfe dieser Daten ermittelt man einen realistischen, marktüblichen Verkaufspreis, mit dem man sein Haus optimal am Markt platzieren kann. Dazu suchen Sie am besten einen passenden Gutachter, welcher Ihre Immobilie für Sie genau bewertet und Ihnen dabei hilft den genauen Marktpreis zu ermitteln. Der Verkaufspreis sollte sich an diesem Marktwert orientieren und sich innerhalb einer Verkaufspreisspanne von +/- 15% befinden.

Tipp Nr.2: Lassen Sie sich von einem Experten helfen

Nachdem Sie einen Gutachter gefunden haben, welcher Ihnen Ihre Immobilie unabhängig genau bewerten hat ist es an der Zeit, dass Sie sich einen Immobilienmakler suchen. Am besten lassen Sie sich einen Makler empfehlen, mit dem Familienmitglieder, Freunde oder Bekannte schon gute Erfahrungen gemacht haben.
Der Makler ist ein perfekter Vermittler zwischen dem Verkäufer und dem Kaufinteressenten und im Idealfall hat er bereits Kunden, die genau so ein Objekt suchen. Falls nicht, hat der Makler viele Kontakte und wird seine Marketing-Instrumente dazu einsetzen, Ihr Haus so vorteilhaft wie möglich und so vielen Interessenten wie möglich zu präsentieren. Auch kann er die Interessenten umfassend beraten und das Potential der Immobilie positiv herausstellen. Viele Interessenten fühlen sich bei der Hausbesichtigung übrigens wohler, wenn der Eigentümer nicht dabei ist. So fällt es ihnen leichter, sich umzusehen und sich dem Makler gegenüber offen zu äußern. Lassen Sie den Makler also seine Arbeit tun, halten Sie sich für eventuelle Fragen bereit, aber verlassen Sie während der Besichtigung ruhig das Haus.

Tipp Nr.3: Halten Sie alle wichtigen Dokumente bereit

Kommt es zum Besichtigungstermin, halten Sie auf jeden Fall alle wichtigen Dokumente und Informationen für den Interessenten bereit. Natürlich will der potentielle Käufer so viel wie möglich über die Immobilie wissen und Ausflüchte wie „Das weiß ich gerade nicht“ oder „Das habe ich gerade nicht dabei“ machen einen schlechten Eindruck und können im schlimmsten Fall sogar dafür ausschlaggebend sein, dass der Interessent sich für ein anderes Objekt entscheidet. Wichtige Unterlagen, die man auf jeden Fall bereit halten sollte sind:

• der Grundbuchauszug und evtl. vorhandene Lasten
• die Flurkarte (Katasterkarte)
• grundrisszeichnungen der einzelnen Etagen
• die Wohnflächenberechnung
• der Energieausweis (Pflicht)
• nachweise über Reparaturen, Nebenkosten etc.

Tipp Nr.4: Sorgen Sie dafür, dass der Interessent sich wohlfühlt

Der Interessent, der sich Ihr Haus anschaut, möchte in den meisten Fällen später darin wohnen. Sorgen Sie daher von Anfang an dafür, dass er sich wohlfühlt. Räumen Sie Haus, Keller und Dachboden auf, mähen Sie den Rasen und befreien Sie das Grundstück von altem Gerümpel. Auch kleinere Renovierungsarbeiten und Reparaturen sollten vor dem ersten Besichtigungstermin durchgeführt werden. Kümmern Sie sich also um tropfende Wasserhähne, defekte Boden- oder Wandfliesen und schmuddelige Wände. Gedanken wie „Es ist ja bald nicht mehr mein Haus, also bin ich dafür nicht mehr zuständig, das kann der Käufer später machen“ führen nur dazu, dass das Haus noch sehr lange Ihr Haus bleiben wird oder Sie bares Geld beim Verkauf verlieren.

Tipp Nr.5: Versuchen Sie, das Haus möglichst neutral zu präsentieren

Je neutraler das Haus präsentiert wird, desto weniger hat der Interessent das Gefühl, in die Privatsphäre eines Fremden einzudringen und umso besser kann er sich seine eigenen Möbel und persönlichen Gegenstände in den Räumen vorstellen. Bewohnen Sie das Haus noch selbst, sorgen Sie für eine angenehme Wohnatmosphäre und versuchen Sie, die Räume möglichst neutral und groß, aber dennoch wohnlich wirken zu lassen. Ordnung und Sauberkeit sind hierbei selbstverständlich, räumen Sie nach Möglichkeit auch
persönliche Gegenstände wie Familienfotos weg und stellen sie vielleicht ein paar Möbel um, um die Räume größer wirken zu lassen. Schließlich geht es hier um die Präsentation des Hauses und nicht ihres persönlichen Einrichtungsstils. Steht das Haus bereits leer, putzen Sie es gründlich, dekorieren Sie es mit ein paar neutralen, ansprechenden Möbelstücken und Accessoires. Dieses auch unter dem Begriff „Homestaging“ bekannte Verfahren zur Aufwertung von Immobilien können Sie selbst vornehmen oder auch von einem Profi erledigen lassen.
Wenn Sie sich an diese einfachen Tipps halten, werden Sie Ihr Haus sicherlich innerhalb von drei Monaten verkaufen und einen angemessenen Preis dafür erzielen.