Archiv für den Monat: August 2014

So sparen Sie beim Möbelkauf Geld wie im Schlaf

Jetzt beginnt die Zeit, in der Millionen von Haushalte die Kataloge eines schwedischen Möbelhauses erhalten. Denn, wenn wir aus unserem verdienten Sommerurlaub zurückkehren, steigt die Lust am Kauf neuer Möbel.

Wir Deutsche sind alles andere als sparsam beim Möbelkauf. Wir sind geradezu Möbel-Weltmeister. Im Schnitt werden in Deutschland jährlich 390,- € pro Kopf für Einrichtungsgegenstände ausgegeben. So viel wie in keinem anderen Land in der Welt. Ein vier-Personen-Haushalt gibt damit innerhalb von 10 Jahren also schlappe 15.600 Euro aus.

Und dennoch: Wir lieben es, unsere Möbel selbst abzuholen und zusammenzubauen, weil wir davon ausgehen, dass wir dadurch viel Geld sparen und wir daran auch Spaß haben. Das ist ja kein Wunder im Land der fleißigen Häuslebauer.

Wie schön wäre es doch, wenn wir für unser Geld noch mehr Möbel kaufen könnten und uns das Leben schöner einrichten könnten? Wir haben dafür 9 Tipps zusammengestellt, die so einfach wie genial klingen und mit denen Sie locker ohne großen Aufwand viel Geld sparen können.

1. Auf die Lage achten

Nicht nur beim Kauf von Immobilien, sondern auch beim Kauf von Möbeln, spielt es eine Rolle, in welcher Region sie diese kaufen. So sind oftmals die weniger frequentierten Möbelhäuser an Stadtrandgebieten, welche billigere Angebote haben und auch entgegenkommender mit Preisen sind. Logisch klingt das ja. Denn diese Möbelhäuser befinden sich meistens in einer Gegend mit weniger Kaufkraft und sind somit über jeden verdienten Euro froh. Es kann sich also lohnen, den Trip aus der Innenstadt in ein ländlicheres Gebiet zu wagen.

2. Den richtigen Tag wählen

Entscheidet man sich für einen Möbelkauf vor Ort und nicht im Internet, dann sollte man auch den richtigen Wochentag beachten. So sind an Samstagen die Kaufhäuser meistens gerammelt voll und die Verkäufer haben alle Hände voll zu tun. Damit auch wenig Zeit für lange Preisverhandlungen oder hilfreiche Tipps. Es muss ja aber nicht gleich während eines Länderspiels der deutschen Fußball-Nationalmannschaft sein. Stattdessen sollte man sich Montag Abend aussuchen. An diesem Wochentag herrscht normalerweise gähnende Leere und man hat eher die Chance ein Schnäppchen auszuhandeln.

3. Auf Ausstellungswaren und Waren mit kleinen “Schönheitsfehlern” achten

In vielen Möbelhäusern werden Möbel verkauft, die entweder ausgestellt wurden oder zurückgegeben wurden. Oftmals findet man Sofas oder Tische mit winzigen Kratzern, dafür gibt es diese aber zu halben Preisen oder sogar noch mehr Nachlass. Diese Kratzer sind oftmals an Stellen, die gar nicht ins Auge fallen. Wen also solche Gebrauchsspuren nicht stören, der kann bei solchen Möbelstücken einen Haufen Geld sparen. Wer den Weg zu ausgewählten Outlets macht, der findet dort in diesen Möbelhäusern noch weitere Schnäppchen, denn Outlets bieten in der Regel Produkte günstiger an als den späteren Ladenpreis.

4. Verhandeln lernen

Preise lassen sich immer senken. Die meisten Möbelhäuser haben mit einem immer höheren Druck an Konkurenz zu kämpfen, seien es andere Möbelhäuser oder Onlineretailer. Den meisten Verkäufern ist auch ein gewisser Verhandlungsspielraum zugestanden. Sollte ein Verkäufer meinen er darf keinen Preisnachlass geben, kann man mit dem Abteilungsleiter sprechen. In den meisten Fällen lässt sich preislich so etwas noch machen.

5. Die „Nebenkosten” kennen

Schön ist es natürlich, wenn die Fahrt zum Möbelhaus zum Familienausflug wird. Ein Kalkül, mit dem die Möbelhäuser fest rechnen. Möbelhäuser bieten Restaurants und Verpflegungsmöglichkeiten. Denn wer bei guter Laune ist, gibt gerne auch etwas Geld noch für Essen und Trinken aus. Doch Sie wissen das: bei einem Familienausflug kann ganz schön viel Geld ausgegeben werden. Wenn Sie am Ende zwar lange verglichen haben und das Sofa für 300 € gekauft haben, unterm Strich haben Sie noch obendrein 50 Euro draufgezahlt – für Kosten, die nichts mit dem Kauf zu tun haben.

6. Bedenkzeit nehmen

Bei Kompletteinrichtungen, sollte man den Kaufvertrag nicht sofort unterzeichnen, sondern sich einen Tag Bedenkzeit nehmen. So kann man sich zu Hause den Vertrag noch einmal in Ruhe durchlesen und auch sicherstellen, dass alles seine Ordnung hat. Oftmals kommen so einem Verkäufer auch noch ein Stücken preislich entgegen, da sie so einen großen Abschluss nicht verlieren wollen.

7. Im Zweifel vom Rückgaberecht Gebrauch machen

Seit wenigen Tagen hat Ikea das Rückgaberecht auf Lebenszeit eingeführt. Damit ist Ikea die einzigste Möbelhauskette die diesen Service anbietet. Natürlich wird auch hier gelten, dass Möbel nur in gutem Zustan zurückgegeben werden können. Klar sollte man all das Kleingedruckte lesen. Jedoch kann angenommen werden, dass jeder der gut auf seine Möbel achtet so alle paar Jahre seine Garnitur gegen eine komplett neue austauschen kann und das vermutlich ohne viel Aufpreis zu zahlen.

8. Onlinehändler vergleichen

Der größte Konkurrent für klassische Möbelhäuser sind die aufstrebenden Online-Möbelhändler, die mit großen Versprechen ihnen den Einkauf von Möbeln erleichtern wollen und mit großen Rabatten und einer kostenlosen Anlieferung locken. Ohne Zweifel werden die Online-Händler den klassischen Möbelhäusern das Leben schwer machen. Die Deutsche Post testet gerade die 2-Mann-Anlieferungen für und liefert damit wohl den Beweis dafür, dass sie in dem Online-Business ein Geschäft wittert.

9. Online-Gutscheine finden

Wer nach einem gemütlichen Online-Schaufensterbummel Möbel entdeckt hat, welche wunderbar in sein Haus passen würden, der sollte bevor er sich direkt zum Kauf entscheidet, erst einmal nach dem Hersteller erkundigen. Oftmals findet man so das selbe Möbelstück zu billigeren Preisen auch oft kann es sein, dass es Aktionscoupons für bestimmte Möbelhäuser gibt. Mittlerweile gibt es sehr viele Websiten, welche gezielt Gutscheine für bestimmte Möbelhäuser anbieten. So kann man gut ein Schnäppchen ergattern. Sehr viele Gutscheine geben sogar bis zu 50% Rabatt auf bestimmte Produkte, d.h. ein Weilchen online stöbern kann sich richtig lohnen.

Wer diese Tipps beim Möbelkauf befolgt kann so einen Haufen Geld einsparen. Beachten Sie, dass Möbel keinen Einfluss auf den Immobilienwert selbst haben. Sie sorgen aber für ein grundlegendes Wohlbefinden im eigenen Zuhause.

Ice Bucket Challenge: Warum Promis eiskalt duschen

4 Millionen Dollar in 30 Tagen: Bei der Ice Bucket Challenge geht es nicht nur um Geld und Spaß, sondern auch um einen guten Zweck.

Seit einigen Tagen Zeit kursieren Videos, in denen sich Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens einen Eimer voll eiskaltem Wasser über den Kopf schütten. Dieser Trend, der sich hauptsächlich in den USA verbreitet, ist nun auch über den großen Teich geschwappt und hat mit ersten lokalen Stars Teilnehmer gefunden. So waren schon David Alaba vom FC Bayern München, Ex-Handballprofi Stefan Kretzschmar und Schlagersängerin Helene Fischer an der Reihe. Doch was soll diese verrückte Aktion?

So läuft die Ice Bucket Challenge

Man wird durch einen Teilnehmer der Ice Bucket Challenge herausgefordert. Wenn man die Herausforderung annimmt, bereitet man einen Eimer voll Wasser und Eiswürfeln vor und kippt sich diesen über den Kopf. Die Challenge muss natürlich mit einer Videokamera aufgezeichnet werden und online verbreitet werden. Wer die Challenge bestanden hat, darf andere Personen herausfordern.

Mit der Ice Bucket Challenge gegen Amyotrophe Lateralsklerose

Bislang haben solche Video-Challenges vielerorts nur für Kopfschütteln gesorgt. Doch hinter der Ice Bucket Challenge steht eine starke Botschaft. Sie soll weltweit auf die Nervenkrankheit Amytotrophe Lateralsklerose (ALS) aufmerksam machen.

Die Krankheit mit der Abkürzung ALS ist eine degenerative Erkrankung des Nervensystems. Bei dieser Krankheit kommt es zu einer fortschreitenden und unumkehrbaren Schädigung der Nervenzellen, welche für die Muskelbewegung verantwortlich sind. Amyotrophe Lateralsklerose tritt weltweit auf, ist jedoch keine sehr häufige auftretende Krankheit. Zwischen 3 und 8 Menschen von 100.000 erkranken an der Krankheit. Die meisten Erkrankungen treten zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr auf. Jedoch sind auch Fälle bekannt, wo die Krankheit schon bei jungen Menschen auftritt. Eine der wohl bekanntesten Personen, die an dieser Krankheit erkrankten, ist der berühmte Physiker Stephen Hawkins.

Jedoch stehen wir bei dem Forschungsfortschritt dieser Krankheit noch ganz am Anfang, so ist ihre Ursache noch nicht ganz geklärt und ihr genauer Hergang auch nicht geklärt. Der Erkrankte fühlt zunächst eine Muskelschwäche, welche eine allgemeine Schwäche hervorruft. Es kommt zu erweitertem Muskelschwund und zu unkontrollierbaren Muskelzuckungen. Die Krankheit befällt alle Nervenzellen, die für steuerbare Muskelgruppen verantwortlich sind. So kann diese Nervenkrankheit den gesamten Bewegungsapparat befallen. Unkontrollierbare Muskeln wie das Herz oder der Magen sind davon ausgeschlossen. So kann ALS zu einer nahezu kompletten Lähmung und zum Tod führen.

Ice Bucket Challenge sammelt mehr als 4 Millionen US-Dollar

Mit der Hilfe vieler Prominenz, die bereits bei der Ice Bucket Challenge teilgenommen haben, konnten innerhalb kürzester Zeit mehr als 4 Millionen US-Dollar Spenden zusammengetragen werden. Die Spenden gehen an die ALSA, die Amyotrophic Lateral Sclerosis Association.

27% des Geldes wird in die Forschung verwendet. Weitere 32% wird für die Ausbildung von Personal verwendet, die über die Krankheit aufklären. Der Rest der Spenden wird zum Decken der organisatorischen Kosten verwendet.

Die hohe Resonanz an der Ice Bucket Challenge macht deutlich, wie wichtig dieses Thema ist. Bleibt nur zu hoffen, dass sich noch viele Menschen zu diesem Spaß für den guten Zweck entscheiden.

Vielleicht wird ja als nächstes jemand nominiert, den Sie persönlich kennen?

So wissen Einbrecher, wann sie in ein Haus eindringen können

Ist es nicht etwas wunderschönes die neuesten Bilder aus dem Urlaub direkt auf Facebook zu stellen und mit aller Welt zu teilen? Am besten noch schnell an der angesagten Strandbar einchecken, damit die Leute zu Hause auch so richtig neidisch werden. Doch auch der schönste Urlaub geht irgendwann zu Ende und irgendwie freut man sich nach so langer Zeit auf Reise, auf die eigenen vier Wände. Doch zu Hause angekommen, ist plötzlich alle Vorfreude verflogen: Bei Ihnen wurde eingebrochen! Die Schubladen sind durchwühlt, Wertgegenstände fehlen, von dem riesigen Plasmafernseher, auf dem man eigentlich noch einmal alle Fotos in Dauerschleife schauen wollte, sind nur noch die Kabel übrig geblieben. Schnell wird aus dem freudigen “Endlich zu Hause” Facebook Post nur noch ein trübseliger “zu Hause eingebrochen, Leben kaputt” Post.

Leider passiert dies häufiger als man denkt: Etwa alle vier Minuten bricht jemand in Deutschland in ein Haus oder in eine Wohnung ein. Statistisch gesehen sind die Haus und Wohnungseinbrüche in der Urlaubszeit in den letzten Jahren stetig angestiegen mit weiter zunehmendem Trend. Natürlich gehen auch Einbrecher mit der Technik und durchsuchen die Sozialen Netzwerke regelrecht nach öffentlichen Posts über momentane Urlaubsaufenthalte. Wer dann noch öffentlich seine Adresse angibt, der ist natürlich ein gefundenes Fressen für die bösen Buben.

Doch haben die meisten organisierten Einbrecherbanden mittlerweile eigene IT Fachleute, welche IP Adressen zurück verfolgen können und somit auch ohne direkte Wohnadressenangabe, diese herausfinden können.

Wie schützt man sich also richtig, gegen diese Internet affinen Gangster?

Ein Schraubenzieher reicht

Unglaublich aber wahr: In 80% aller Einbrüche sind es offene und schwach gesicherte Fenster und Türen, die den Einbrechern das Leben leicht machen. So sind Terrassentüren, Fenster auf Bodenebene und Garagen, die mit dem Haus verbunden sind, sprichwörtlich wie heruntergelassene Burgbrücken für die Langfinger.

Diese Stellen sind meistens vor den Augen der Nachbarn versteckt und oftmals nicht oder schwach gesichert. Fensterscheiben sind innerhalb weniger Sekunden mit einem Schraubenzieher aufgehebelt, wenn man weiß, wie es geht. Genauso sind auch unzureichend gesicherte Türen mit dem entsprechenden Know-How und Werkzeug in Windeseile geöffnet.

Ungestört einbrechen

Einbrecher sind nicht dumm. Sie beobachten oftmals im Vorfeld ziemlich genau das Haus Ihres Opfers und prüfen, wann die Wohnung “sturmfrei” ist. Dafür muss der Einbrecher zunächst nicht unbedingt ins Haus.

Sichtschutzzäune oder Buschhecken vor Fenstern bieten zwar Privatsphäre; sie schützen auch die Einbrecher davor, von Nachbarn bei frischer Tat entdeckt zu werden. Bei Urlaub und längeren Reisen passiert es schnell, dass der Briefkasten überquillt, in der Abendstunde die Lichter aus sind oder die Rolläden geschlossen bleiben – alles Zeichen, die dem Einbrecher das Signal geben, dass er jetzt handeln sollte.

Gefahren bannen

Einbrecher benötigen 5 Minuten, um in ein Haus einzusteigen. Der Einbruch dauert höchstens 20 Minuten. Bei den meisten Einbrechern handelt es sich um Gelegenheitsdiebe, die einen Schaden von durchschnittlich 3.300 Euro verursachen. Um einen Einbruch zu verhindern oder zu erschweren, sollte man sich dies zu nutze machen. Braucht der Einbrecher mehr als 5 Minuten, um in eine Wohnung einzubrechen, dann gibt er in 60% der Fälle auf. Also muss der Einbrecher daran gehindert werden, schnell in das Haus kommen zu können.

Daher gilt es zunächst generell: Schließen Sie Haustüren ab und lassen Sie Fenster nicht gekippt, wenn Sie das Haus verlassen!

Während des Urlaubes sollte, das Haus möglichst bewohnt aussehen. So kann man, Familie, Verwandte oder Nachbarn bitten, regelmäßig Blumen zu gießen, die Post zu leeren, Rolläden zu öffnen und zu schließen und Lichter an und auszuschalten. Wem das nicht möglich ist, dem bieten sich heutzutage zum Glück zahlreiche technische Helfer. So lässt sich mit dem entsprechendem Zubehör, so gut wie alles im Haus über Internet oder auch per Zeitschaltuhr steuern.

Licht sollte Abends an und tagsüber ausgeschaltet sein. Mit speziellen Lampen lassen sich auch Fernsehflimmern oder sogar Bewegungsschatten, immitieren. Genau so sollten außen Lichter Nachts oder bei Bewegung angehen, damit Einbrecher keine dunklen Stellen ausnutzen können.

Lassen Sie im Zweifel das Material der Türen und Verankerungen durch einen Schlosser überprüfen. Kellertüren, uneinsichtige Nebeneingänge, Fensterscheiben, Terassentüren sollten verstärkt werden, zum Beispiel durch eine Verbesserung der Verankerungen und eine Glasbruchssicherungsanlage. Kellerfenster und Kellerschächte sollten nicht nur verriegelt sein sondern auch mit Gittern versehen werden.

Alarmanlagen können den Einbrecher zwar vertreiben, aber nur, wenn der Einbrecher bereits im Haus steht. Für den Fall der Fälle eignen sich Überwachungskameras, um den Einbrecher bei seiner Tat beobachten und ihn später überführen zu können. Doch bis sich die Alarmanlage meldet ist es meistens schon zu spät. Wirksamen Schutz bieten deshalb oft nur gut durchdachte Vorsichtsmaßnahmen und die beginnen heute im World Wide Web.

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Social Media gefahrenlos nutzen

In heutiger Zeit gilt es nicht nur sein Haus in eine Festung zu verwandeln, sondern auch durch Selbstschutz im Internet.

Natürlich wollen wir niemandem verbieten Urlaubsphotos zu posten oder auch seinen Standort Preis zu geben. Jedoch sollte man beim Posten darauf achten, die Sicherheitseinstellungen hochzusetzen. So dass man nur beispielsweise Bilder mit Freunden teilt und nicht mit Freunden von Freunden. Denn bei 200 Facebook Followern und deren Freunden, ist es mit der Vertraulichkeit schnell vorbei. Und wer hält schon gerne für eine wild fremde Person seine Hand ins Feuer?

Was also tun?

  • Social Media Sicherheit so einstellen, dass nur Freunde posts sehen können

  • Wirklich auch nur Freunde als Freunde auf Facebook adden

  • Wohnanschrift nicht öffentlich teilen, am besten überhaupt nicht

  • Nicht teilen, wie lange man in den Urlaub geht

  • oder dass man überhaupt in den Urlaub geht

Sicherheit hat ihren Preis

Für den Schutz von Türen und Fenstern kann man bei diversen Sicherheitsanbietern Pakete zum selbsteinbauen schon ab 250,- EUR erhalten. Zu empfehlen ist das aber nicht, denn es kann nicht garantiert werden, dass alles richtig eingebaut ist und auch funktioniert. Zieht man einen Sicherheitsfachmann zu rate, kann die passende Sicherung schon für 1.500,- EUR und 2.000,- EUR eingebaut werden.

Sollte es dem Einbrecher gelungen sein, in Ihr Haus einzusteigen, dann ist sofort die Polizei und die Hausratsversicherung zu benachrichtigen. Die Polizei wird hierbei alle Fakten aufnehmen. Wenn Sie leichtsinning Fenster gekippt haben lassen oder Türen nicht fest verschlossen haben, wird Ihnen die Versicherung eine Teilschuld geben.

Immobilienwert nicht betroffen

Nach einem Einbruch befinden sich die meisten Hausbesitzer in einem Schockzustand und nicht wenige kämpfen mit dem Verlangen, sofort alle sieben Sachen einzupacken und weit weg zu ziehen. Hier stellt sich natürlich sofort die Frage: ist das Haus auch noch so viel Wert wie vor dem Einbruch?

Zum Glück gibt es hier eine erfreuliche Nachricht: Das Haus verliert durch einen Einbruch nicht an Wert, sofern die Bausubstanz nicht beschädigt wird. Natürlich gilt es entstandene Schäden zu beseitigen.

Wir empfehlen jedoch, dass Sie es soweit nicht kommen lassen. Denn ein Einbruch ist für alle Beteiligten eine belastende Situation.

Achten Sie darauf, alles daran zu setzen, dass es dem Einbrecher schwerfällt einzudringen. Nur so können Sie den Einbruch am ehesten verhindern.

Solar Roadways: Können Straßen unser Energieproblem lösen?

Stellen wir uns vor wir leben in einer Stadt, wo man das Gefühl hat, sich mitten im Grünen zu befinden. Keine Kraftwerke sind zu sehen, der Himmel ist wunderschön blau und auch die Luft riecht klar und frisch. Auch hässliche Windmühlen sind verschwunden. Denn einzig und alleine sorgen die Straßen dafür, dass es genug Energie für jeden gibt.

Technologie macht es möglich

Hört sich alles nach Utopie an? Wohl nicht, denn dies kann schon bald Wirklichkeit werden. Das Ingenieur-Paar Scott und Julie Brusaw aus den USA arbeiten gerade an einem ambitionierten Projekt. Ihre Idee ist wie genial: Sie wollen Straßen zu Energieträgern machen, denn Straßen brauchen wir, damit wir uns fortbewegen können. Und genau hier möchten beide die Solaranlagen der Zukunft unterbringen.

Gestützt von der amerikanischen Verkehrsbehörde und unzähligen privaten Unterstützern haben sie einen Prototypen der Solar Roadways fertiggestellt und sind gerade dabei, von den Prototypen auf die Massenproduktion umzustellen.

Natürlich lassen sich nicht von heute auf morgen sämtliche Straßen der Welt umbauen, aber mit dieser Technologie, gehen wir Schritt für Schritt in die richtige Richtung, zu einem sauberen und effizienteren Planeten.

So funktionieren die Solar Roadways

Die Straße der Zukunft besteht aus einem Haufen einzelner Glasplatten, in Form eines Hexagons. Unglaublich aber Wahr: Diese Platten sind extrem widerstandsfähig und enthalten folgende Bestandteile:

  • LED Lämpchen

    • damit sind die Platten in der Lage Fahrbahnmarkierungen anzuzeigen, Texte anzuzeigen und wirklich alles was man will per Mausdruck am Computer auszuführen.

  • Rutschfeste Nobben

    • Damit Fußgänger nicht Angst haben müssen auf dem glatten Untergrund auszurutschen, hat das Glas der Solar Roadways eine bestimmte Nobbenstrucktur, welche rutschen praktisch unmöglich macht.

  • Heizsystem

    • Die Platten enthalten ein eigenes kleines Heizsystem, welches im Winter eingeschaltet werden kann, um rutschige Straßen zu vermeiden und diese komplett von Eis und Schnee zu befreien. Vorbei sind die Zeiten von Blitzeis

  • Solarrezeptoren

    • Der Clou an dem ganzen sind die Solarzellen, so kann sich das komplette Straßennetz nicht nur selbst mit Energie versorgen, sondern produziert zudem einen Überschuss. Bei entsprechender Größe des Straßennetzes würde dies einen erheblichen Anteil des Energiebedarfs ausmachen und könnte uns somit weiter von dem Gebrauch der Fossilenbrennstoffe abbringen.

Doch nicht nur beim Thema Energie punktet das neue System. Schon bei der Herstellung wird auf ökologische Aspekte gesetzt. Die Glasplatten werden aus recycletem Glas produziert. Auf diese Weise trägt diese Erfindung gleich zur Verbesserung der Umwelt bei und folgende Generationen können sich über eine sichere und gesunde Zukunft freuen.

Somit können wir uns doch alle auf eine gesündere und sichere Zukunft freuen. Hier gibt es mehr über Solar Roadways.

Mit diesen 6 Tipps schützen Sie Ihren Hund im Garten

Ein bester Freund, der einem niemals von der Seite weicht und bei drohenden Gefahren sofort die Alarmglocken schallen lässt, das kann nur unser vierbeinige Begleiter sein. Wenn einer sich so rührend um uns sorgt, dann sorgen wir uns natürlich auch um ihn. Das müssen wir auch, denn für unseren Freund und Begleiter verstecken sich überall Gefahren. So auch im Garten, der Lieblingsort unseres Hundes. Umso wichtiger ist es, präventive Maßnahmen zu ergreifen, um unserem Hund den bestmöglichsten Schutz beim rumtollen zu gewähren.

So sind folgende Dinge unbedingt zu beachten und umzusetzen, um dem Hund ein angenehmes und sicheres Vergnügen im eigenen Garten zu ermöglichen.

Ausbruch verhindern!

Hunde lieben es die vom Herrchen gegebenen Grenzen zu testen. So auch bei der natürlichen Rumtollerei im Garten. Daher sollten Sie bei der Zaunhöhe unbedingt darauf achten, dass Ihr Hund nicht darüber springen kann, da ansonsten der “Ausbruch” schnell geschafft ist. Ähnliches gilt für den Abstand zwischen Boden und Zauntür: Dieser Abstand sollte so klein wie möglich sein, denn ansonsten schafft es unser vierbeiniger Freund durch diese Lücke zu entkommen.

Für Buddelfreudige Hunde gilt, den Zaun auf ein festes Mauerfundament zu stellen. Dadurch wird verhindert, dass unser Lebenspartner sich unbemerkt einen Fluchttunnel gräbt.

Bei der Materialwahl sollte ein robustes Zaunmaterial gewählt werden, mit eng beieinanderliegenden Gitterstäben. Aber Achtung: sollte es der Hund schaffen seinen Kopf durchzustecken, dann passt auch der gesamte Körper hindurch. Von Maschendrahtzaun ist allerdings auch abzuraten. Dieser kann leicht zerbissen werden.

Ein sicheres Dach für den Vierbeiner bieten

Natürlich braucht auch unser lieber Freund seine eigenen vier Wände, wo er selbst der Herr im Hause ist. Deshalb empfiehlt es sich eine Hundehütte in den Garten zu stellen. Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt: Ob gekauft oder mit viel Liebe selbst gebaut. Wichtig ist nur, dass das ganze aus Wetterbeständigem Material besteht, sowie groß genug ist, um dem Hund bequem Platz zu bieten.

Für Erfrischung sorgen!

In einer schattigen Ecke sollte der Hund immer Frischwasser finden sowie zu Fütterungszeiten, sein entsprechendes Mahl einnehmen können. Für heiße Sommertage ist es zudem wichtig, dass er eine Abkühlmöglichkeit vorfindet, welche er nach Herzenslust nutzen kann.

Auf strapazierfähigen Rasen achten

Wie beim Fußball, so gilt auch für den Hund, der Rasen macht den Unterschied. Um seinem geliebten Vierbeiner die bestmögliche Gartenerfahrung zu ermöglichen, sollte bei der Wahl des Rasens auf seine Qualität geachtet werden. So kommen für Rennfreudige Hunde, besonders strapazierfähige Rasentypen in Frage, wie zum Beispiel Sportrasen oder Spielrasen.

Verletzungsgefahren beseitigen

Ein Hund kann sich im Garten leicht verletzen. Sollte ein Zaun kaputt sein, gilt es diesen umgehend zu reparieren. Spitze Stellen können schnell tiefe Wunden verursachen. Ebenso verhält es sich mit herumliegenden Gartengeräten. Eine abgelegte Harke kann ebenso zur Gefahr werden wie offen liegende Stromkabel von elektrischen Gartengeräten. Hier kann es bei anknabbern zu Stromschlägen kommen oder die Geräte können beim Spielen mit den Kabeln umfallen und den Hund verletzten.

Lebensgefährliche Pflanzen und Tiere entfernen!

Es sollten Pflanzen, Blumen und Sträucher entfernt werden, die für den Hund ungenießbar sind. Dazu gehören besonders: Adlerfarn, Buchsbaum, Efeu, Hundespetersilie, Mistel, Nadelbaum, Tollkirsche, Wacholder. Rasendüngen sollte vermieden werden, da sich der Hund nach Herzenslust im Gras wälzen will. So sollte es auch vermieden werden, einen Komposthaufen oder einen Teich in Hundesnähe zu haben, da diese Orte weitere Gefahren für den Hund mit sich bringen. So kann der Hund im Komposthaufen ungenießbare Abfälle zu sich nehmen und der Teich kann Kröten und Salamander anziehen, welche unser Freund natürlich voller Neugier beschnüffeln oder belecken will, was wiederum zu einer starken Vergiftung führen kann.

Werden alle genannten Punkte beachtet, kann dem vergnügsamen Gartentag nun nichts mehr im Wege stehen. Ihr pelziger Begleiter wird es Ihnen mit viel Liebe danken.

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