Archiv für den Monat: Juli 2014

EEG, Grunderwerbsteuer, SEPA: das ändert sich am 1. August für Eigentümer, Käufer und Verkäufer

Ab dem 1. August 2014 treten einige Veränderungen für Immobilieneigentümer, -käufer und -verkäufer in Kraft. Diese Änderungen wollen wir Ihnen nicht vorenthalten.

EEG-Umlage für Solaranlagen im Eigenverbrauch

Betreiber einer Solaranlage hatten bislang Glück. Sie wurden von der EEG-Umlage verschont. Das ist jetzt Geschichte. Wer ab dem 1. August eine Solaranlage installiert und betreibt, muss für den darüber selbst erzeugten Strom auch die EEG-Umlage entrichten. Bis 31.12.2015 sind zwar nur 30% der tatsächlichen EEG-Umlage pro KWh fällig. Bereits jetzt plant der Gesetzgeber, diesen Anteil auf bis zu 40% zu erhöhen.

Befreit von der Umlage sind übrigens Besitzer einer Solaranlage, die diese vor dem 1. August installiert haben. Wer jährlich höchstens 10 MWh produziert, ist grundsätzlich von der EEG-Umlage befreit.

Überweisungen nur noch mit SEPA möglich

Ab dem 1. August dürfen deutsche Banken nur noch SEPA-Überweisungen bearbeiten. Damit läuft die mehrmonatige Schonfrist ab, die die EU den europäischen Banken eingeräumt hat.

Doch kein Eigentümer muss sich darüber Gedanken machen, dass Mieteinnahmen plötzlich nicht mehr überwiesen werden. Die Banken müssen alle bestehenden Daueraufträge automatisch umstellen.

SEPA bezeichnet übrigens „Single Euro Payments Area” und ist der einheitliche Standard für Überweisungen aus der Euro-Zone. Eine SEPA-Überweisung besteht aus der IBAN (Internationale Kontonummer) und der BIC (Internationale Bankverbindung). Der Vorteil der SEPA-Überweisung liegt auf der Hand: Aufgrund des einheitlichen Standards ist es für die Banken möglich, viel schneller und kostengünstiger Geld von einem Land ins andere zu überweisen.

Hessen erhöht Grunderwerbsteuer auf 6%

Zu guter Letzt noch eine Änderung, die Hauskäufer in Hessen betrifft: Der hessische Landtag hatte am 15. Juli beschlossen, die Grunderwerbssteuer von 5% auf 6% zu erhöhen. Wer beispielsweise ein Einfamilienhaus für 500.000 € kauft, zahlt also 5.000 € mehr Grunderwerbsteuer. Damit hat Hessen gemeinsam mit Berlin den zweithöchsten Steuersatz für den Grunderwerb. Grunderwerbsteuer wird immer dann fällig, wenn ein bebautes oder unbebautes Grundstück käuflich erworben wird.

Seitdem der Gesetzgeber es den Bundesländern freistellt, die Höhe der Grunderwerbsteuer festzulegen, ist der Steuersatz in vielen Bundesländern sprunghaft angestiegen. Spitzenreiter bei der Grunderwerbsteuer ist zurzeit Schleswig-Holstein. Hier muss der neue Eigentümer 6,5% vom Kaufpreis für den Grunderwerb bezahlen. In dieser Tabelle sind die aktuell gültigen Sätze für die Grunderwerbsteuer aufgeführt:

 

2014-07-30_163556Stand: 28.01.2014, Quelle: Sprengnetter

HiddenCash: Wer verbirgt sich hinter dem mysteriösen Millionär der in Berlin Geld versteckt?

Fröhliche und lachende Menschen, die Geldscheine in die Kamera halten und Selfies auf Twitter posten. Was hat das alles zu bedeuten? Das weiß im Moment noch keiner so genau. Aber seit einiger Zeit macht ein unbekannter Millionär Menschen in verschiedenen Städten kleine Freuden. Zuerst in Los Angeles, San Francisco, New York und Wales. Jetzt ist die deutsche Hauptstadt Berlin an der Reihe.

Das ganze läuft relativ simpel ab. An diesem Sonntag werden in Berlin mehrere Briefumschläge mit 50 und 100 Euro Scheinen versteckt. Auf Twitter beginnt dann die ganze Schnitzeljagd. Nach und nach werden neue Hinweise und Tipps gepostet, wo sich das ganze Geld verstecken könnte. Jeder, der es findet kann das Geld behalten. Die einzige Gegenleistung: Man solle doch ein Bild von sich mit dem Bild auf Twitter posten und zwar @HiddenCash.

Klingt doch ganz schön, nicht wahr? Doch was verbirgt sich hinter dieser mysteriösen Geldzeremonie? Handelt es sich nur um einen generösen Spender, der den Menschen etwas Gutes tun will, um eine clevere Marketingstrategie oder doch um jemanden, der nur testen will wie viele Menschen nach seiner Nase tanzen?

Gerüchten zufolge handele es sich jedoch um einen zu Geld gekommenen Mann aus der Immobilienbranche, der einfach den Menschen etwas zurück geben und dabei Spaß verbreiten will. Na dann sind wir doch einmal gespannt wie viele Menschen sich am Sonntag an dieser Schnitzeljagd beteiligen werden.

Was würdet ihr denn mit dem Geld machen, wenn ihr es findet?