Archiv für den Monat: März 2014

Gartenfest zum Frühlingsbeginn – Feiern, wenn es noch zu kalt ist

Gartenfest zum Frühlingsbeginn

Ein Gartenfest zum Frühlingsbeginn hat viele Vorteile. Man muss jedoch einiges beachten. (Foto: sxc.hu, kalilo)

Ein Gartenfest kann in jeder Jahreszeit zu einem Highlight werden. Auch zum Frühlingsbeginn sind Gartenfeste denkbar, selbst wenn es kalt ist. Dann sollten jedoch einige Vorkehrungen dazu beitragen, das Fest zu einem gelungenen Event werden zu lassen.

Vorbereitungen für das Gartenfest zum Frühlingsbeginn

Wie bei jedem Gartenfest sollten sich die Vorbereitungen darauf ausrichten, sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen Möglichkeiten zum Plaudern, Essen und Trinken zu schaffen. Insbesondere im März muss jedoch damit gerechnet werden, dass die Witterung durch Kälte, Feuchtigkeit oder Nässe bestimmt ist. Deshalb ist es nahezu unabdingbar, ein Partyzelt oder einen Pavillon im Freien zu platzieren, der Schutz vor unliebsamen Wettereinflüssen bietet und zugleich einen sicheren Unterstand für Speisen und Getränke darstellt.

Besonders gut eignen sich dafür Pavillons oder Gartenhäuser aus Holz, da sie wiederholt für verschiedene Zwecke genutzt werden können und über eine hohe Langlebigkeit verfügen. So lassen sie sich im Winter ebenso für Gartenpartys verwenden wie zu anderen Jahreszeiten. Vorschläge zu geeigneten Produkten, die nicht nur zweckmäßig, sondern auch besonders attraktiv sind, findet man auf http://shop.gartenhaus.de/pavillions.html.
Nicht zu vergessen sind ausreichende Beleuchtungen. Gerade im Winter wird es zeitig dunkel, sodass mithilfe von Lichterketten, Kerzen oder Fackeln ein dekoratives Ambiente im Garten geschaffen werden kann. Besonders dekorativ wirken dann Lichterketten in kahlen Bäumen und Sträuchern oder aber auf Hecken.

Der Kälte trotzen

Da die Luft zum Frühlingsbeginn naturgemäß als kühl empfunden wird, sollten zusätzliche Wärmequellen im Freien geschaffen werden. Besonders gut dazu eignen sich Heizpilze, die auch in einem Pavillon aufgestellt werden können.

Vor allem nachts möchten viele nicht auf ein wärmendes Feuer verzichten. So können auch Feuerschalen oder Gartenkamine für wohlige Wärme sorgen. Zusätzlich sorgt das Knistern des Feuers für eine besondere Atmosphäre. Allerdings sollte hierbei darauf geachtet werden, dass sie in ausreichendem Abstand zu brennbaren Materialien aufgestellt und fachgerecht benutzt werden.

Zu einer Gartenparty zum Frühlingsbeginn gehören zweifelsohne wärmende Getränke und Speisen. So lassen sich Punsch und Feuerzangenbowle mit und ohne Alkohol recht einfach vorbereiten und in ausreichender Menge bereitstellen.

Zunehmender Beliebtheit erfreut sich auch das Grillen nach leckeren Rezepten. Ein Grill bietet nicht nur eine zusätzliche Wärmequelle, sondern lässt die Vorfreude auf die bevorstehenden wärmeren Jahreszeiten noch größer werden.

Um sich zusätzlich vor aufkommender Kälte zu schützen, können außerdem wärmende Fleecedecken für die Gäste in der Nähe der Sitzgelegenheiten bereitgelegt werden. Diese sind insbesondere in vorgerückter Stunde vielfach sehr willkommen.

Kreuzberg – Berlins buntester Stadtteil

Kein Stadtteil ist so sehr vom Berlin-Gefühl geprägt wie Kreuzberg. Vereinigen sich doch hier die guten und schlechten Seiten der Stadt auf engstem Raum. Eine Liebeserklärung an den wohl buntesten Stadtteil Berlins.

Ein Kreuz auf einem Berg – das gibt es in Berlin-Kreuzberg wirklich. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde auf einer damals noch außerhalb der Berliner Stadtgrenzen gelegenen 66 Meter hohen Erhebung der Grundstein für das deutsche Nationaldenkmal gelegt. Die knapp 20 Meter hohe gotische Spitzsäule, die an die deutschen Siege in den Befreiungskriegen gegen Napoleon erinnern soll, ist gekrönt von einem eisernen Kreuz und gilt als Namensgeberin des Kreuzberges, der wiederum im Jahre 1920 dem bis dahin als Hallesches Tor bekannten Bezirk seinen Namen gab.

Kreuzberg ist eine der beliebtesten Wohngegenden Berlins und auch der am dichtesten besiedelte Stadtteil. Durch seine große Beliebtheit zieht Kreuzberg neben neuen Anwohnern auch viele Touristen und Investoren an. Statistiken besagen, dass die Zahl der Berlin-Besucher und der Übernachtungen seit dem Vorjahr um 9,3 bzw. 10.7 % angestiegen sind, das sind 7,5 Millionen Gäste und knapp 18 Millionen Übernachtungen. Dementsprechend werden allerdings viele Wohnungen in Berlin als Ferienwohnungen vermietet, was die Mietpreise stark in die Höhe treibt und es für Anwohner schwer bis unmöglich macht, bezahlbaren Wohnraum zu finden.

Die Kultur des aufregenden Stadtteils

Nicht zuletzt dank seines hohen Anteils an Ausländern und ehemaligen Gastarbeitern, die ein Drittel der Bevölkerung Kreuzbergs ausmachen, hat sich der Stadtteil zu einem multi-kulturellen Schmelztiegel entwickelt, der bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt ist und viel Abwechslung, Sehenswürdigkeiten und Kultur bietet. Zu den Top-Sehenswürdigkeiten zählen der alte Anhalter Bahnhof, der früher „Das Tor zum Süden“ genannt wurde und als Fernbahnhof die wichtigste Verbindung nach Österreich-Ungarn, Italien und Frankreich darstellte; der Chamissoplatz im Südosten Kreuzbergs, wo man alte Häuser aus der Gründerzeit bewundern kann und die alten Friedhöfe am Mehringdamm mit der ältesten Kirche Kreuzbergs und Gräbern von berühmtem Persönlichkeiten wie Adalbert von Chamisso, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Karl von Siemens und E.T.A. Hoffmann. Aber auch das Jüdische Museum, den Martin-Gropius-Bau, die Oberbaumbrücke und die im neugotischen Stil errichtete Pfarrkirche Sankt Bonifatius sollte man sich nicht entgehen lassen. Bei schönem Wetter bietet sich ein Ausflug in den Park an, zum Beispiel in den neu gestalteten Park am Gleisdreieck oder in den Viktoriapark direkt am Kreuzberg, der mit dem Nationaldenkmal, einem imposanten Wasserfall und einem kleinen Tiergehege einen abwechslungsreichen Nachmittag verspricht.

Kreuzberg ist nicht ganz ungefährlich

Wenn es nach einem ereignisreichen Tag dunkel wird, beginnen die Kreuzberger Nächte, die ja bekanntlich lang sind, aber ebenso aufregend und abwechslungsreich. Kreuzberg bei Nacht ist eine Welt für sich, in der sich zwischen dem Deutschen Technikmuseum und dem Schlesischen Tor Clubs, Bars und Diskotheken aneinanderreihen und mit ihren bunten Lichtern die Nacht zum Tage machen.

Bei aller Faszination gehört Kreuzberg jedoch auch nicht zu den ungefährlichsten Stadteilen Berlins, denn es gibt eine mehr oder weniger offene Drogenszene, die sich unter anderem im Görlitzer Park aufhält und immer öfter werden Anwohner und Besucher unfreiwillige Zeugen von Pöbeleien, Schlägereien und Überfällen auf offener Straße. Denn so eine Vielfalt zieht natürlich auch kriminelle Energie an. Die Politik will sich dieser Problematik in Zukunft verstärkt annehmen, um Kreuzberg wieder sicherer zu machen. Für politischen Sprengstoff sorgt derzeit das Asylbewerber-Camp am Oranienplatz, denn es wird heftig öffentlich darüber gestritten. Auch ein Neubau in der Reichenberger Straße sorgt immer wieder für Schlagzeilen: Hier kann man mit seinem Auto über einen dafür eigens gebauten Aufzug direkt in seine Wohnung fahren. Fast wöchentlich werfen Unbekannte Farbbeutel auf das Gebäude.

Doch ich muss gestehen, dass es sich trotz dieser Schattenseiten wunderbar in Kreuzberg leben lässt. Denn die Kreuzberger sind die wahrscheinlich weltoffensten Nachbarn, die man in Berlin kennenlernen kann. Wer nach Kreuzberg zieht, tut dies bewusst. Leben hier doch bereits Freunde und Angehörige. Oft ist hier die Lieblingsbar oder das Lieblingsrestaurant um die Ecke. Was gibt es also Schöneres, als dorthin zu ziehen, wo man sowieso die meiste Zeit seines Lebens verbringt?

Daniel Koch ist Leiter Online-Marketing bei Sprengnetter24. Als gebürtiger Berliner zog er im Februar nach Kreuzberg.