Archiv für den Monat: November 2013

Ist Energiesparen in Wintergärten möglich?

Bild von: Sunshine GmbH

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Ein Wintergarten benötigt natürlich viel Energie. Es muss nicht nur Licht erzeugt werden, sondern auch die Beheizung des Wintergartens kann ganz schön ins Geld gehen. Damit der Wintergarten nicht zum Stromfresser wird, sollte man über Einsparmaßnahmen nachdenken.

Beim Bau, an Energiesparen denken

Auch im Wintergarten ist es möglich, Energie zu sparen (EnEV Energieeinsparverordnung) und somit die Kosten zu senken. Schon beim Bau des Wintergartens sollte auf die richtige Konstruktion geachtet werden. Ein verglastes Stahlskelett ist hierbei die richtige Wahl. Ebenfalls sollten doppelt verglaste Scheiben zum Einsatz kommen. Diese halten die Wärme länger im inneren und die Heizkosten werden gesenkt. Weiterhin kann der gesamte Wintergarten nach Süden ausgerichtet werden. Somit fängt der Wintergarten mehr Sonne ein und die Heizkosten fallen geringer aus. Neben einer hochwertigen Mehrfach-Verglasung, sollten diese auch senkrecht ausgerichtet werden. Dies ist wesentlich günstiger, der Wintergarten überhitzt im Sommer nicht und im Winter kann mehr Sonne durchdringen.

Hilfereiche Tipps zum Energiesparen

Selbstverständlich sollte ein Wintergarten nur in Maßen geheizt werden. Da Wintergärten, gerade im Winter zum Einsatz kommen, werden natürlich Heizungen mit eingebaut. Jedoch ist dies nicht immer notwendig. Man sollte auf die Kraft der Sonne setzen und die Isolationstechnik nutzen. Oftmals reicht dies aus, um genug Hitze zu erzeugen. Ebenso sollte der Wintergarten von angrenzenden Räumen abgetrennt werden. Somit besteht nicht die Gefahr, die gespeicherte Wärme zu verlieren. Eine gute Luftzirkulation ist darüber hinaus notwendig, wenn Energie gespart werden soll. Im Winter setzt sich somit keine Feuchtigkeit an und im Sommer heizt sich der Wintergarten nicht zu sehr auf. Auch die Wahl der Pflanzen ist beim Energiesparen wichtig. Man sollte auf tropische Pflanzenarten verzichten, da diese besonders viel Wärme benötigen. Eher sollte auf Pflanzen gesetzt werden, die auch bei 5 Grad Celsius überleben können. Gut geeignet sind dafür Fuchsie, Geldbaum, Lorbeer, Geranien oder auch Agaven. Sicherlich kann man somit einiges an Energie einsparen.

Frische Luft für Gesundheit und Wohlbefinden

Eines der wichtigsten Lebensmittel des Menschen ist zugleich das unauffälligste: Frische Luft – sie ist für unser Leben unabdingbar, rangiert im Stellenwert der öffentlichen Wahrnehmung jedoch auf den hinteren Plätzen. Kritisch ist die Tatsache, dass die meisten Menschen rund 90 Prozent ihrer Zeit in geschlossenen Räumen verbringen. Deshalb sollte gerade hier die Luftqualität besonders hoch sein – allerdings kann sie durch Bauschadstoffe, eine zu hohe CO2-Konzentration oder Schimmelsporen in der Luft beeinträchtigt werden.

Eine gute Luftqualität in geschlossenen Räumen kann mithilfe eines Wohnraumlüftungssystems sichergestellt werden. Denn schon allein durch Atmen und alltägliche Aktivitäten wie Kochen, Waschen oder Duschen bleiben Feuchtigkeit und CO2 in den Wohnräumen zurück, die abtransportiert werden müssen. Früher erfolgte dies quasi automatisch durch Undichtigkeiten an Fenstern und anderen Bauteilanschlüssen der Gebäudehülle. Heutzutage werden Gebäude nahezu luftdicht gebaut oder saniert – „natürlicher“ Luftaustausch und Feuchtigkeitsabtransport finden nicht mehr statt. Dadurch kann es zu erheblichen gesundheitlichen und hygienischen Problemen kommen.

Vorsicht vor „blühendem“ Schimmel

Eine zu hohe Ansammlung an CO2 in der Raumluft wirkt sich in Form von Konzentrationsstörungen und vermehrter Müdigkeit aus. Noch schlimmer ist nicht abtransportierte Feuchtigkeit: Sie kann zu Schimmel führen. Dieser ist für Asthma-, Atemwegserkrankungen oder Allergien verantwortlich. Erste Anzeichen für Schimmelbefall sind modriger Geruch und dunkle Flecken an Wänden oder Decken. Dringender Handlungsbedarf besteht dann, wenn der Schimmel bereits „blüht“ und mit bloßem Auge zu erkennen ist. Dann ist nicht nur der Mensch gefährdet; auch die Bausubstanz wird angegriffen und nachhaltig geschädigt. Hohe Kosten durch Folgesanierungen sind somit unumgänglich.

Ein Lüftungskonzept ist Pflicht

Die moderne dichte Bau- bzw. Sanierungsweise verhindert den natürlichen Luftaustausch und Feuchtigkeitsabtransport. Gleichzeitig ist es schwierig per Fensterlüftung sicherstellen, dass genügend Frischluft zu- und die verbrauchte Abluft abgeführt wird. Ein Lüftungskonzept, das den stetigen Luftaustausch möglichst nutzerunabhängig sicherstellt, ist laut der Norm DIN 1946 Teil 6 für Neubauten oder Sanierungsarbeiten im lüftungstechnischen Bereich, vorgeschrieben.

Lüftungssysteme garantieren Luftaustausch und Feuchtigkeitsabtransport

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Der Marktführer für Wohnraumlüftungen, Pluggit, bietet Systeme für Neubauten und Bestandimmobilien, die den erforderlichen Mindestluftwechsel ermöglichen. Die benötigte Frischluftmenge wird – nach vorheriger Analyse und Berechnung – den einzelnen Wohnräumen zu-, und gleichzeitig die verbrauchte Abluft abgeführt. Eine manuelle Fensterlüftung ist somit nicht mehr zwingend notwendig. Zudem gibt es verschiedene Systeme, die helfen können, Energie zu sparen. Durch ein integriertes Wärmerückgewinnungssystem wird die kältere Zuluft mit der wärmeren Abluft aufgewärmt, sodass man bis über 60 Prozent des Energiepotenzials für den Lüftungswärmebedarf einsparen kann. Fast alle Wohnraumlüftungen sind universell sowie flexibel einsetzbar und damit für alle Wohnungsgrundrisse geeignet. Außerdem werden weitere technische Raffinessen angeboten: Spezielle Filtertypen reinigen die Luft von Pollen und Staubpartikeln, sodass Symptome von Allergikern vermindert werden können. Auch Feinstaub lässt sich mit einem elektrostatisch aufgeladenen Zusatzfilter abfangen.

Wartung und Reinigung für ein langlebiges Lüftungssystem

Damit Wohnlüftungssysteme über Jahre zuverlässig arbeiten können, sollten die Filter einmaljährlich ausgetauscht werden. Zudem empfiehlt es sich, das Luftverteilsystem alle fünf bis zehn Jahre zu überprüfen. Die Reinigung von Systemkomponenten geht in der Regel einfach und schnell: Sind z.B. glatte Oberflächen verarbeitet, können sich nur wenige Verunreinigungen absetzen. Zudem erleichtern Reinigungsöffnungen und kurze Leitungswege die Wartung und den hygienisch einwandfreien Betrieb der Wohnraumlüftung.

Winterzeit ist Heizungszeit

Sobald die Temperaturen sinken und es ungemütlich draußen wird, werden die Heizkörper wieder aufgedreht. Schließlich ist es ein schönes Gefühl, wenn man durchgefroren nach Hause kommt und das Heim einen mit wohliger Wärme empfängt. Doch nicht nur die gemütliche Atmosphäre steigt in den warmen Räumen, sondern auch die Heizkosten. Die steigenden Energiekosten lassen dabei immer mehr Immobilienbesitzer ein Auge auf mögliche Kostenfallen werfen. Besonders die Heizkosten sind dabei wahre Geldfresser und machen einen Großteil des Verbrauches aus.

Hier haben wir einige Tipps und Ratschläge für Sie zusammengetragen, mit denen Sie Heizkosten einsparen können und trotzdem nicht frieren müssen.

Richtig heizen-richtig lüften

1. Heizkörper frei halten

Achten Sie darauf, dass die Heizung die Möglichkeit hat Ihre gesamte Oberfläche zu nutzen. Wird der Heizkörper mit Möbel verstellt, kann sich die Wärme nicht richtig ausbreiten und verpufft ungenutzt. Auch Accessoires und Kleinkram, der schnell mal auf der Heizung abgestellt wird, sollte verschwinden.

2. Durchdachtes Heizen

Wohlige Wärme im ganzen Haus – diesen Gedanken haben die meisten Hausbesitzer. Allerdings ist das komplette Heizen unnötig. Jedes Grad Raumtemperatur erhöht die Heizkosten und es ist sinnvoller, wenig genutzte Räume wie Gäste- oder Arbeitszimmer nach Bedarf zu heizen. Das Schlafzimmer dagegen kann dauerhaft weniger beheizt sein. Bei einer Temperatur von 16-18 Grad Celsius kann der Körper optimal abschalten und ermöglicht einen angenehmen Schlaf.
Auch das Verwenden von Thermostaten kann dabei helfen, Energie zu sparen und sich trotzdem wohlzufühlen. Mit einer automatischen Zeiteinstellung werden die Räume vermehrt dann geheizt, wenn die Bewohner auch zu Hause sind. So wird erst zum Feierabend die Raumtemperatur angehoben und verspricht eine angenehme Temperatur.
Allerdings Achtung. Das vollständige Abstellen der Heizung wirkt kontraproduktiv. Die Leistung die der Heizkörper erbringen muss, um den ausgekühlten Raum wieder auf das entsprechende Temperaturniveau zu bringen, verbraucht mehr Energie als ein konstantes Mittelmaß.
Daher sollten Sie die Heizung nie komplett abstellen. Zusätzlich erhöht das Auskühlen von Räumlichkeiten die Gefahr der Schimmelbildung. Luftfeuchtigkeit schlägt sich an den kalten Wänden nieder und bietet Schimmelsporen einen idealen Nährboden.</>

3. Richtig lüften

Natürlich sollten Sie auch das Lüften nicht vergessen. Im ersten Moment scheint es unangenehm die wohlig warme Luft durch kalte von draußen auszutauschen. Doch nur so erhalten Sie ein gesundes Raumklima und wirken Schimmel entgegen.
Besser als langes „Ankippen“ der Fenster ist hier das Stoßlüften. 5-10 Minuten sollten dabei ausreichen, um die Luft im Raum einmal komplett auszutauschen und frische reinzulassen. Durch das Runterdrehen der Heizung verheizen Sie in dieser Zeit nicht unnötig Wärme.

4. Heizkörper und Fenster warten

Die regelmäßige Wartung von Heizungen ist ein entscheidender Faktor um Energie einzusparen. Denn nur Heizungen, die einwandfrei funktionieren, geben die Wärme ab, die eingestellt ist. Oftmals sammelt sich in den Sommermonaten Luft in den Heizkörpern an und behindert die Wasserzirkulation. Man hört das typische „Gluckern“ und sollte die Heizung entlüften. Auch die Dichtungen an Fenstern und Türen gilt es zu überprüfen. Fugen werden mit den Jahren undicht, sodass die kleinsten Risse und Spalten kalte Luft eindringen lassen. Ein Blick darauf lohnt sich.
Schon mit kleinen Umstellungen des Verhaltens kann man erhebliche Energiekosten sparen. Genießen Sie die Winterzeit in einem gemütlichen zu Hause ohne Angst vor der Heizkostenabrechnung. Auf unserem Blog finden Sie regelmäßig spannende Informationen und Tipps rund ums Eigenheim.