Archiv für den Monat: Oktober 2013

Steigern Alarmanlagen und Co. den Immobilienwert?

Die Meldungen in den Medien sind stets gleich – Hauseinbruch durch das Aufhebeln einer Terrassentür, durch das Aufbrechen von Türen oder durch Einsteigen in ein ungeschütztes Fenster. Es ist eine Tatsache, dass die Zahl der Einbrüche in gediegenen Wohngegenden steigt. Entweder suchen sich die Täter gerade nicht bewohnte Häuser für einen Einbruch aus oder ein unbeleuchtetes Haus erregt in der Dämmerung ihre Aufmerksamkeit. Der Sachschaden ist in solchen Fällen erheblich, ganz abgesehen von der psychischen Belastung der Betroffenen. Schutz und Sicherheit bieten der Einbau von Alarmanlagen oder neuwertigen Rolläden, die auch einen Einbruchschutz darstellen.

In der Regel steigern übliche Alarmanlagen den Immobilienwert nicht. Informationen darüber, welche Ausstattungsmerkmale den Wert erhöhen, finden Sie bei Sprengnetter24 Immobilienbewertung.

Alarmanlagen und Sicherheitssysteme

In Deutschland findet etwa alle zwei Minuten ein Einbruch statt. Bei Einfamilienhäusern befinden sich die Schwachstellen zum Großteil an den Fenstern und den Fenstertüren; nahezu 80 Prozent der Einbrüche werden an diesen Stellen verübt. Daher ist es gerade beim Hausneubau sinnvoll entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Weitere wertvolle Tipps und Erfahrungen zum Thema Hausbau finden Sie auch auf http://www.hausbauen24.eu/.

Durch Alarmanlagen kann ungefähr ein Drittel der Einbruchsversuche verhindert werden. Solche Warnsysteme und Überwachungsanlagen gibt es bereits ab wenigen Hundert Euro zu kaufen. Hausbesitzer sind oftmals der Meinung, mit dem Einbau einer Alarmanlage oder anderer einbruchhemmender Ausstattung den Immobilienwert zu steigern. Der Einbau einer Überwachungskamera im Eingangsbereich stellt einen effektiven Schutz gegen Einbrecher dar. Bei einer Immobilienbewertung würde diese Investition jedoch nicht ins Gewicht fallen. Sicherheitssysteme wie übliche Alarmanlagen erhöhen den Immobilienwert nur unerheblich. Die Ausnahme bilden jedoch umfangreiche Sicherheitssysteme und Komponenten, die fest installiert sind.

Solche komplexe Systeme mit mehreren Sicherheitslinien und Komponenten, beeinflussen durchaus den Wert der Immobilie. Ein professionelles Sicherheitssystem bietet einen zuverlässigen Schutz für Ein- oder Mehrfamilienhäuser. Mit einem solchen funkgesteuerten System lässt sich jedes Objekt auch nachträglich unkompliziert mit einer Alarmsicherung ausstatten. Ohne Stemm- und Putzarbeiten wird ein komplettes Sicherheitssystem mit Außenhaut- und Innenüberwachung installiert.

Die Alarmsysteme über Funk ermöglichen die Absicherung aller Fenster und Türen eines Hauses, alle Komponenten des Systems wie zum Beispiel die Kontaktsender, Bruchmelder, Bewegungsmelder und Rauchmelder arbeiten vollkommen drahtlos mit einer unabhängigen Energieversorgung durch Lithium-Batterien. Auch bei größeren Objekten ist die Absicherung über mehrere Etagen und größerer Distanzen kein Problem. Die einzelnen Komponenten des Systems kommunizieren über Funk mit der Schaltzentrale. Mit dieser wird das Sicherheitssystem den individuellen Bedürfnissen des Hauses angepasst. Unter anderem wird die Art und Dauer des Alarms festgelegt, welche Bereiche zu welchen Zeiten gesichert werden sollen, die Art und Weise der Kontaktaufnahme mit Hausbesitzer und Polizei und vieles mehr. Ein Vorteil ist auch die Ausbaufähigkeit der Anlage.

Förderung durch die KfW
Die staatliche Förderbank KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) fördert nicht nur die Modernisierung von Häusern unter dem Aspekt der Energieeffizienz. Das Programm „Wohnraum modernisieren“ beinhaltet auch eine Unterstützung zum Kauf und Einbau von Alarmanlagen oder neuwertigen Rolläden als Schutz vor Einbrechern. Diese Arbeiten können auch in Eigenregie durchgeführt werden, die anfallenden Materialkosten zahlt auf Antrag die KfW-Bank. Dazu muss ein entsprechender Antrag bei der Hausbank gestellt werden. Diese übernimmt dann die Regelung der Kreditdetails und die Abwicklung mit der staatlichen Förderbank.

Nicht nur ein neuer Parkettboden oder ein modernes Bad und ähnliche Investitionen steigern den Immobilienwert. Auch der Einbau eines hochwertigen Alarmsystems mit mehreren Komponenten erhöht den Wert einer Immobilie.

Günstig bauen heißt nicht billig bauen

Wer sich den Traum vom eigenen Neubau erfüllen möchte, hat es meistens mit einer wichtigen Größe zu tun: dem lieben Geld! Wer nicht gerade in Reichtum schwelgt, wird seine Bauplanung mit dem Taschenrechner angehen müssen. Doch beim Sparen ist Vorsicht geboten, denn der kleinste Preis für Baumaterial oder Handwerksleistungen kann einen teuer zu stehen kommen, wenn die Qualität leidet. Günstig zu bauen, bedeutet langfristig zu denken und zu planen und sein vorhandenes Budget sinnvoll einzusetzen.

Um entscheiden zu können, ob ich für mein gutes Geld auch eine gute Leistung bekomme, muss ich vergleichen können. Das gilt nicht nur für Preise, sondern auch für die Leistungen, die ich dafür bekomme. Ersteres ist in der Regel nicht schwer und mit dem Einholen von Angeboten zu erledigen. Beim Vergleichen von Leistungen und ihrer Qualität hingegen wird es da schon schwieriger. Das Internet kann da hilfreich sein, z.B. um Referenzobjekte von Anbietern anzusehen oder sogar Bewertungen früherer Kunden zu lesen.

Angebote vergleichen

Günstig zu bauen heißt auch sich mit den Details von Angeboten auseinanderzusetzen. Dass Badewanne nicht gleich Badewanne ist, erkennt man sofort, wenn man die Qual der Wahl zwischen hunderten von Modellen zu x verschiedenen Preisen hat. Dass aber auch ‚Estrich legen‘ nicht gleich ‚Estrich legen‘ ist, muss man erst erkennen können. Und das geht nur, wenn man sich von seinen Dienstleistern genau darlegen lässt, welche Teilarbeiten sie in welcher Zeit mit wie viel Personen verrichten werden, welche Hilfsmittel und -maschinen sie dafür zur Verfügung haben und welche Materialien sie einsetzen.

Wer also günstig bauen will, muss genau hinsehen und sich erst mal informieren. Das gilt für jede Phase des Hausbaus, angefangen bei der Baufinanzierung über die Auswahl an Baustoffen bis hin zur Entscheidung für bestimmte Handwerker. Denn am Ende steht die oft gemacht Erfahrung, dass billig nicht gleich gut bedeutet. Um den Geldbeutel zu schonen und dennoch qualitative Ergebnisse zu erhalten lohnt es sich Informationen einzuholen, zu planen und zu vergleichen. Unterm Strich kann man sein Bauprojekt somit günstig und doch gut realisieren.